Verletzt wurde niemand, die Schulkinder wurden in die Kulturhalle gebracht. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

In Schiefbahn brannte Mittwochmittag die Turnhalle der Hubertusschule.
In Schiefbahn brannte Mittwochmittag die Turnhalle der Hubertusschule.

In Schiefbahn brannte Mittwochmittag die Turnhalle der Hubertusschule.

Günter Jungmann

In Schiefbahn brannte Mittwochmittag die Turnhalle der Hubertusschule.

Schiefbahn. Das waren schon dramatische Momente, als am Mittag gegen 13.40 Uhr die Feuerwehr-Löschzüge aus Willich und Schiefbahn alarmiert wurden. Hieß es zunächst, der Dachstuhl eines Hauses an der Schillerstraße sei in Brand geraten, später wurde die Nachricht dann korrigiert: Die Turnhalle der Hubertusschule hatte Feuer gefangen.

„Im hinteren Bereich waren Dachdeckerarbeiten ausgeführt worden“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Bernd Ihlenfeld auf Nachfrage der WZ. In deren Zuge habe sich der Brand entwickelt und ausgeweitet. „Das Feuer drang auf etwa vier bis fünf Meter über die Fläche vor und ging auch durch eine Zwischenwand“, so Ihlenfeld. Weswegen die Isolierung der Halle in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden das Gebäude und die gesamte Schule evakuiert, die Kinder wurden in die gegenüberliegende Kulturhalle gebracht. Hier wurden sie von Lehrpersonen betreut. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Die Feuerwehrleute gingen derweil sowohl von außen wie von innen gegen die Flammen vor, mussten dazu die Zwischenwand öffnen, um an den Brandherd zu kommen. Unterdessen wurden übers Internet die Eltern aufgefordert, ihren Nachwuchs abzuholen. Auch Bürgermeister Josef Heyes und die Beigeordneten Brigitte Schwerdtfeger (Schule) und Thomas Hitscher (Geschäftsbereichsleiter für Schule und Kultur) waren an den Brandort geeilt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Die Schadenshöhe war am Donnerstagnachmittag noch nicht bekannt. Allerdings zeichnet sich wohl ab, dass die Turnhalle in naher Zukunft nicht zu benutzen ist.

Die Feuerwehr war mit den beiden erwähnten Löschzügen und 40 Kräften im Einsatz, der von Thomas Metzer geleitet wurde. Hinzu kamen Polizei und Rettungsdienst. Das Ende des Einsatzes war für 16 Uhr avisiert.

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