Beim Medikamenten-Hilfswerk in Tönisvorst werden bereits die ersten Hilfspakete für Erdbebenopfer geschnürt.

Tönisvorst. Trümmer und Chaos auf Haiti, tausende Tote werden befürchtet: Das völlig verarmte Land wurde am Dienstagabend von starken Erdstößen der Stärke 7.0 erschüttert. "Wir brauchen dringend Hilfe", schreibt ation-medeor-Partner Pater Rick Frechette an das Medikamentenhilfswerk in Tönisvorst. "Unsere zwei Krankenhäuser in Petionville sind zerstört."

Die Mitarbeiter der action medeor packen für diesen Partner erste Nothilfe, 28 Pakete mit einem Gewicht von fast einer Tonne, gefüllt mit medizinischer Hilfe für 30000 Menschen. Die Rettungsspezialisten von der Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. sind für den Hilfseinsatz von der haitianischen Botschaft um Unterstützung gebeten worden. Sie wollen bereits Mittwochabend in das Katastrophengebiet fliegen und bei der Rettung von Verschütteten helfen.

Mit dabei: Eine weitere Tonne Verbandsmaterial, Schmerzmittel, chirurgisches Besteck und Antibiotika von action medeor, speziell für die Rettungsspezialisten in Aluminiumkoffern gepackt.

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