Die Werbegemeinschaft Schiefbahn informierte über Bauprojekte, die in diesem Jahr in Angriff genommen werden sollen.

Ausblick
Die Sparkasse in Schiefbahn wird bald abgerissen und neu gebaut.

Die Sparkasse in Schiefbahn wird bald abgerissen und neu gebaut.

Die Sparkasse in Schiefbahn wird bald abgerissen und neu gebaut.

Schiefbahn. Die Werbegemeinschaft Schiefbahn „brummt“: Fast 30 Mitglieder kamen jetzt zur ersten Zusammenkunft des Jahres in den Kaiserhof. Dorthin hatte Vorsitzender Rainer Höppner auch interessante Gäste eingeladen, so unter anderem den Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Krefeld-Kreis Viersen, Markus Ottersbach, und Christa Holter, neue Innenstadt-Koordinatorin bei der Stadt.

„Ich möchte Ihr Ohr bei der Verwaltung sein.“

Christa Holter, Innenstadt-Koordinatorin der Stadt

Holter stellte erste Aufgabenschwerpunkte vor. „Ich möchte Ihr Ohr bei der Verwaltung sein“, erklärte sie an die Adresse der Einzelhändler. Die hatten auch gleich konkrete Dinge auf dem Herzen, vor allem mit Blick auf die für dieses Jahr angekündigten Baumaßnahmen.

So stehen Abriss und Neubau der Sparkasse ebenso bevor wie der Baubeginn für den neuen Edeka-Markt. Ein vernünftiges Baustellenmanagement durch die Stadt wurde dafür von den Einzelhändlern gewünscht, vor allem mit Blick auf wegfallende Parkplätze und drohende Umleitungen.

„Für den Edeka-Markt gibt es noch keine Baugenehmigung“, wusste Christa Holter zu berichten. Zur Frage, wann es bei der Sparkasse an der Hochstraße mit dem Abriss losgeht, hatten sie und die Händler unterschiedliche Termine gehört. Auf Nachfrage der WZ dazu erklärte Sparkassen-Sprecher Peter Bauland gestern, dass der Baubeginn im ersten Quartal dieses Jahres stattfinde, es aber bis jetzt noch keinen konkreten Termin gebe. Alles hänge nun von den Witterungsbedingungen ab, man rechne eher damit, dass es Ende März, Anfang April losgehe. Die betroffenen Kunden würden rechtzeitig über Genaueres informiert.

Bei einem weiteren Bauprojekt herrschte allgemeine Resignation: „Das Schiefbahner Loch bleibt auch in diesem Jahr offen“, hieß es aus Kreisen der Händler mit Blick auf den Ginkgo-Park. Investor Christian Pakusch hatte seinerzeit den Baubeginn für das Frühjahr 2009 angekündigt – passiert ist bis heute nichts. Im Herbst 2010 hieß es, ein überarbeiteter Bauantrag liege bei der Verwaltung auf dem Tisch.

Markus Ottersbach nutzte die Gelegenheit, den Händlern die Hilfe seines Verbandes anzubieten, so auch bei Abstimmungsfragen mit der Verwaltung. Und Bernd Hischler-Schinhofen, bei der Stadtverwaltung für den Bereich Kultur verantwortlich, machte Werbung für das Kultur-Marketing.

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