Für seine Verdienste wurde der langjährige Vorsitzende des DJK/VfL Willich bei der Mitgliederversammlung geehrt.

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Helmut Frantzen ist seit 22 Jahren Vorsitzender des größten Sportvereins der Stadt Willich. Dafür wurde ihm auf der Jahreshauptversammlung die Goldene Vereinsnadel verliehen.

Helmut Frantzen ist seit 22 Jahren Vorsitzender des größten Sportvereins der Stadt Willich. Dafür wurde ihm auf der Jahreshauptversammlung die Goldene Vereinsnadel verliehen.

Lübke, Kurt (kul)

Helmut Frantzen ist seit 22 Jahren Vorsitzender des größten Sportvereins der Stadt Willich. Dafür wurde ihm auf der Jahreshauptversammlung die Goldene Vereinsnadel verliehen.

Willich. Er führt den Verein mittlerweile seit 22 Jahren, außerdem leitete er 20 Jahre lang die Tischtennisabteilung: Für diese Verdienste bekam Helmut Frantzen (63) jetzt auf der Generalversammlung des DJK-VfL die Goldene Vereinsnadel verliehen.

Kritik am Tennenplatz: Der Untergrund ist zu weich

Von den 57 Delegierten waren nicht alle wunschlos glücklich. Einen besonders kostspieligen Wunsch äußerte Philipp Ritters, der stellvertretende Abteilungsleiter der Fußballsenioren: Der Tennenplatz sei nach der Renovierung im Herbst letzten Jahres kaum bespielbar.

Ritters kritisierte den weichen, sandigen Untergrund, forderte einen zweiten Kunstrasenplatz, zumal die Kapazität des bestehenden Kunstrasenplatzes längst erschöpft ist. Aus diesem Grunde hätten Interessierte bereits abgewiesen werden müssen. Das ist gar nicht gut, zumal die Mitgliederzahlen bei dem Traditionsverein zum ersten Mal seit 20 Jahren leicht rückläufig sind – der DJK-VfL ist mit rund 2350 Mitgliedern jedoch immer noch ein Großverein.

Helmut Frantzen erklärte in seinem Rückblick, dass es vor allem offenbar nicht eingehaltene finanzielle Zusagen im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Sportlerehrung im Vorjahr gewesen waren, die den Verein bewogen hatten, mit Joachim Bruch einen Gegenkandidaten zu Jochen Kock für den Vorsitz des Stadtsportverbandes aufzustellen – Broch war im vergangenen Jahr gewählt worden.

Frantzen freute sich rückblickend über sportliche Erfolge, erinnerte aber auch an weniger Erfreuliches: So war der Budo-Trainer Heiner Rohr während des Trainings mit erst 54 Jahren verstorben.

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