In der Nacht zu Montag hat es auf den Kreisstraßen 17-mal gekracht. Eine Frau (52) wurde schwer verletzt.

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Die Feuerwehr muss die auf dem Südring verunglückte Frau aus ihrem Wagen befreien. Sie wird sofort notärztlich versorgt.

Die Feuerwehr muss die auf dem Südring verunglückte Frau aus ihrem Wagen befreien. Sie wird sofort notärztlich versorgt.

Jungmann

Die Feuerwehr muss die auf dem Südring verunglückte Frau aus ihrem Wagen befreien. Sie wird sofort notärztlich versorgt.

Tönisvorst/Kreis Viersen. Im ganze Kreisgebiet sind Autofahrer seit Sonntagabend von überfrierender Nässe überrascht worden. 17 Glatteisunfälle registrierte die Polizei, mehrere Personen wurden verletzt.

Die Unfälle ereigneten sich zwischen Sonntag, 21.30 Uhr, und Montag, 8 Uhr. Am schlimmsten traf es die Insassen eines Autos in St. Tönis. Eine 52-jährige Tönisvorsterin war gegen 23.40 Uhr auf die L 379 (Südring) in Richtung Vorst gefahren. Kurz hinter der Kreuzung mit der Viersener Straße kam sie mit ihrem Wagen ins Schleudern.

Das Fahrzeug geriet über die Gegenfahrbahn in den angrenzenden Grünstreifen und prallte mit der Front gegen eine etwa vier Meter hohe Grundstücksmauer.

Feuerwehr muss die Fahrerin aus dem Wagen befreien

Durch die Wucht des Anpralls dreht sich der Pkw und rutscht mit der Beifahrerseite gegen eine Straßenlaterne und einen Baum. Der Wagen kam erst auf der Gegenfahrbahn quer zum Stillstand. Die eingeklemmte Fahrerin musste von der St. Töniser Feuerwehr mit Hilfe von schwerem hydraulischen Gerät befreit werden.

Sowohl sie als auch ihr 55-jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Butzenstraße: Auto bleibt auf dem Dach liegen

Auf der Butzenstraße zwischen Vorst und Oedt kam am Sonntag gegen 21.30 Uhr ein 33-jähriger St. Töniser auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und rutschte in den Graben. Der Wagen blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte ihn leicht verletzt durch die zerbrochene Windschutzscheibe verlassen.

Bei allen anderen Unfällen blieb es glücklicherweise bei Blechschäden im geschätzten Gesamtumfang von 50.000 Euro. Die Unfallorte lagen in Anrath und Willich (Schottelstraße, Kleinkollenburgstraße, Beckershöfe, Parkstraße und am Kreisverkehr Halskestraße), in Viersen, Kempen, Schwalmtal, Nettetal und in Vorst auf der Schmitzheide.

Nach wie vor ungeklärt ist die Ursache des Unfalls vom vergangenen Freitag. Dabei waren auf der Landstraße zwischen St.Tönis und Kempen vier St.Töniser im Alter zwischen 81 und 87 Jahre ums Leben gekommen.

Unter den Toten ist der frühere Bezirksschornsteinfeger und Feuerwehrmann Wilhelm K. und seine Frau Leonore. Das Paar hatte erst im vergangenen Oktober Diamathochzeit gefeiert. Bei dem ebenfalls ums Leben gekommenen zweiten Paar handelt es sich um die Eltern eines bekannten SPD-Ratsherrn aus Anrath.

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