Beim Tulpensonntagszug in Anrath setzt die Stadt weiter auf das bewährte Sicherheitskonzept.

Beim Tulpensonntagszug in Anrath setzt die Stadt weiter auf das bewährte Sicherheitskonzept.
Mit Sperren und Schildern wird beim Tulpensonntagszug in Anrath wieder auf das Verbot von Glasflaschen im Ortskern hingewiesen werden. Archiv

Mit Sperren und Schildern wird beim Tulpensonntagszug in Anrath wieder auf das Verbot von Glasflaschen im Ortskern hingewiesen werden. Archiv

Lübke

Mit Sperren und Schildern wird beim Tulpensonntagszug in Anrath wieder auf das Verbot von Glasflaschen im Ortskern hingewiesen werden. Archiv

Anrath. Kein Prinzenpaar? Von solchen unwichtigen Kleinigkeiten lassen sich die Willicher Jecken natürlich nicht aufhalten. Der 48. Tulpensonntagszug wird sich am 26. Februar auch ohne Tollitäten seinen Weg durch Anrath bahnen. Die Vorbereitungen dazu laufen, was auch auf der Homepage des Zugvereins „Aach Blenge“ zu erkennen ist: Dort läuft ein sekundengenauer Countdown, der beim Verfassen dieser Zeilen noch 39 Tage, eine Stunde, 23 Minuten und 57 Sekunden bis zum Abmarsch des Zuges um 13.11 Uhr aufzeigte.

Bis zum Zugteilnehmertreffen gab es 21 Anmeldungen

Die Aufstellung erfolgt wie immer ab 11.30 Uhr auf der Hausbroicher und der Fadheider Straße. Von dort ziehen Wagen, Kapellen und Fußgruppen über die üblichen Straßen, so unter anderem auch über Kirchplatz und Viersener Straße. Die Auflösung soll gegen 16.30 Uhr am Ende der Gietherstraße/Einmündung Jakob-Krebs-Straße so stattfinden, dass die Wagen sich über die Ampel in den fließenden Verkehr einordnen und die Fußgruppen sich über die Fußgängerzone Jakob-Krebs-Straße entfernen.

Bis zur Zugteilnehmerversammlung am 11. Januar hatten sich 21 Gruppen angemeldet, darunter auch einige neue Gesichter im Willicher Karneval. Mittlerweile soll es noch einige Nachmeldungen gegeben haben, so von der KG Edelweiss in Willich. Pro erwachsener Person sind Teilnahmegebühren in Höhe von drei Euro zu zahlen. Für eine mitgeführte Musikanlage sind Gema-Gebühren von 22 Euro fällig.

Aufgrund der positiven Erfahrungen in den Vorjahren wird auch in diesem Jahr wieder eine Glasflaschenverbotszone um die Kirche herum eingerichtet, weshalb der komplette Innenstadtbereich von Anrath ab 11 Uhr gesperrt werden wird. Außerdem werden an der Kirche erstmals auf beiden Seiten des Zugweges Absperrgitter aufgestellt, damit vor allem die Wagen dort problemlos durchkommen können.

Ordnungskräfte zeigen starke Präsenz

Zusätzlich wird die Neersener Straße in Höhe des Engerweg ab 11 Uhr gesperrt. Daneben ist zu beachten, dass auch die Brückenstraße zwischen der Einmündung der Süchtelner Straße und der Gietherstraße aufgrund der schon lange laufenden Baumaßnahme nicht durchfahren werden kann. Daraus folgt, dass eigentlich nur nach dem Abmarsch des Zuges eine Umleitung ab Neersener Straße über Lohrfeld, Hausbroicher und Fadheider Straße zur Schottelstraße (und umgekehrt) eingerichtet werden kann.

Die Sperrungen gelten auch für den ÖPNV, weshalb auch für die Buslinien Umleitungen eingerichtet werden. Zudem werden wieder Sonderbusse zwischen Willich, Parkstraße, und Anrath Bahnhof eingesetzt. Zwei Busse werden gegen 11.30 und 12.30 Uhr – also rechtzeitig vor Zugbeginn – nach Anrath abfahren und ebenfalls zwei Busse werden am späteren Nachmittag nach Zugende gegen 16.30 und 17 Uhr wieder nach Willich zurückfahren.

Das Ordnungsamt zeigt beim Zug mit „mindestens“ zehn Mitarbeitern Präsenz. Hinzu kommen Polizeikräfte sowie zehn Angehörige eines privaten Ordnungsdienstes, die unter anderem das Glasflaschenverbot kontrollieren. Das Rote Kreuz wird mit bis zu 30 Kräften den Zug begleiten. Lkw-Sperren wie in Kempen und Tönisvorst seien nach Rücksprache mit der Polizei nicht vorgesehen, erklärte ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

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