Irmgard Valentin aus St. Tönis hat ihr geliebtes Fahrrad wieder. Im Oktober war es ihr gestohlen worden. Nachbar Ralf Meisner half sofort mit einem anderen Rad aus. Und Renate Peetzen aus St. Tönis, die das Rad gefunden hatte, fotografierte es und meldete es im Fundamt. Beiden sagt Irmgard Valentin nun danke.
Irmgard Valentin aus St. Tönis hat ihr geliebtes Fahrrad wieder. Im Oktober war es ihr gestohlen worden. Nachbar Ralf Meisner half sofort mit einem anderen Rad aus. Und Renate Peetzen aus St. Tönis, die das Rad gefunden hatte, fotografierte es und meldete es im Fundamt. Beiden sagt Irmgard Valentin nun danke.

Irmgard Valentin aus St. Tönis hat ihr geliebtes Fahrrad wieder. Im Oktober war es ihr gestohlen worden. Nachbar Ralf Meisner half sofort mit einem anderen Rad aus. Und Renate Peetzen aus St. Tönis, die das Rad gefunden hatte, fotografierte es und meldete es im Fundamt. Beiden sagt Irmgard Valentin nun danke.

Hüskes

Irmgard Valentin aus St. Tönis hat ihr geliebtes Fahrrad wieder. Im Oktober war es ihr gestohlen worden. Nachbar Ralf Meisner half sofort mit einem anderen Rad aus. Und Renate Peetzen aus St. Tönis, die das Rad gefunden hatte, fotografierte es und meldete es im Fundamt. Beiden sagt Irmgard Valentin nun danke.

Willich/Tönisvorst. Wenn es um die Gesundheit nicht mehr bestens bestellt ist und man auf Hilfe im Alltag angewiesen ist, dann ist die Dankbarkeit besonders groß. Die WZ hat – wie in den Vorjahren – zum Jahresausklang gefragt, wem Leser warum danken wollen. Am Montag leitet die Redaktion die eingereichten Dankeschöns öffentlich weiter.

Adele Schmitz aus St. Tönis ist 75 Jahre alt und seit einiger Zeit Witwe. „Ich sitze zeitweise im Rollstuhl“, sagt die Seniorin. Ihr ist es ein Bedürfnis, ihren Kindern für die Fürsorge im Jahr 2011 einmal danke zu sagen: „Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen die Hilfe gut machen kann.“

Seit ihr Mann, mit dem sie 55 Jahre lang verheiratet war, gestorben ist, sind die Kinder Frank, Margret, Werner und Albert Schmitz sowie Gabriele Becker und Monika Münch für Adele Schmitz da. „Ich habe sie zum Glück alle in der Nähe“, sagt die St. Töniserin.

Regelmäßig erkundige sich auch der ehemalige Bürgermeister Albert Schwarz nach ihrem Befinden, sagt Adele Schmitz. Das freue sie sehr.

Nachbar half aus, nachdem das Fahrrad gestohlen worden war

Irmgard Valentin aus St. Tönis hat im Jahr 2011 beste Nachbarschaftshilfe erfahren. „Im Oktober“, erzählt Irmgard Valentin, „wurde mein Fahrrad gestohlen. Es stand vor der Haustüre. Mein neuer Hausbewohner, Ralf Meisner, stellte mir sofort aus seinem Bestand ein Fahrrad zur Verfügung.“ Darüber habe sie sich sehr gefreut, sagt die St. Töniserin, denn „ohne Fahrrad bin ich amputiert“.

Seit einigen Jahren reicht die WZ-Redaktion Willich/Tönisvorst zum Jahreswechsel das Dankeschön von Lesern öffentlich weiter – für selbstlose Nachbarschaftshilfe, für nette Worte und Gesten, für Freundlichkeit in Geschäften oder Aufmerksamkeiten von Freunden. Oft ging in den Vorjahren ein Dankeschön an Großeltern und Eltern, diesmal danken in zwei Fällen Eltern ihren Kindern für Fürsorge und Hilfe im Alltag.

Ein weiteres Dankeschön gibt es in diesem Fall auch noch zu sagen. Denn „die zweite Freude“ bescherte Renate Peetzen, ebenfalls aus St. Tönis, Irmgard Valentin. „Sie hatte das Fahrrad gefunden und es in ihrem Keller untergestellt, es fotografiert und dann dem Fundamt gemeldet. So konnte ich mit großer Freude mein geliebtes Fahrrad wieder haben“, freut sich Irmgard Valentin über „so viel nachbarschaftliche Hilfe und Ehrlichkeit“.

Ehepaar Heisters aus Vorst dankt Tochter Sabine in Anrath

Jakob und Ingrid Heisters aus Vorst wenden sich am Montag auf diesem Wege an ihre Tochter Sabine Heisters-Bones, die in Anrath wohnt. Ihr möchte das Ehepaar ausdrücklich danke sagen. Ingrid Heisters war 2009, genau an ihrem 46. Hochzeitstag, ins Krankenhaus eingeliefert worden und hatte damals einen Herzschrittmacher bekommen. Die Tochter hatte, „als ich entlassen wurde, die Wohnung gekündigt, weil die zu viele Treppen hatte und eine neue Wohnung besorgt. Unsere Tochter Sabine war immer da, obwohl sie Zwillinge hat, Nina und Niklas, jetzt 12 Jahre alt“. Damals sei die neue Haustüre mit Herzchen und Willkommensgrüßen der Tochter und der Enkel geschmückt gewesen.

Am 11. November 2011 fiel Jakob Heisters in der Küche einfach um, als die Familie beim Kaffeetrinken saß. Tochter Sabine rief sofort Hilfe, wartete auf Notarzt und Krankenwagen. „Immer war unsere Tochter da“, schreibt die dankbare Irmgard Heisters. Ihr Mann, der nun wie sie einen Herzschrittmacher hat, ist aus dem Krankenhaus wieder zu Hause. „Für alles, was unsere Tochter für uns getan hat, möchten wir ihr danke sagen.“

Keine Frage ist dem freundlichen Personal zu viel

„Es ist eine ganz wichtige Aktion der Westdeutschen Zeitung, zum Jahresende danke zu sagen. Diese Aktion ist inzwischen zur wertvollen Tradition geworden“, schreibt Leserin Marianne Bieniek aus Willich, die sich wie in den vorherigen Jahren wieder beteiligt. Ihr Dank geht diesmal an das Team von Schreibwaren Erren in Willich. „Von besonderer Bedeutung sind für mich die beiden Damen Mary Rankers und Martina Watson“, schreibt Marianne Bieniek. „Immer wird man persönlich und freundlich angesprochen. Keine Frage, zum Beispiel am Fotokopierer, ist ihnen zu viel.“ Bewundernswert, sagt Bieniek, sei auch der Einsatz der Seniorchefin Gertrud Erren, „ruhig, wissend und lebenserfahren“.

Einschließen in das Dankeschön möchte die Willicherin auch die „Damen der Postfiliale“, Frau Frantzen, Frau Hartmann und Frau Schildhauer, die eine „unglaubliche Leistung“ gerade in der Vorweihnachtszeit gezeigt hätten.

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