Werbegemeinschaft und IHK nehmen Schiefbahn in den Blick - seine Gastronomie, den Handel und die Gastlichkeit allgemein.

Schiefbahn. Wie gut ist das Angebot an Geschäften und Gastronomie in Schiefbahn? Wie freundlich wird man dort bedient? Wie gut ist die Qualität der Waren, die man in Schiefbahn kaufen kann? Sind die Schaufenster ansprechend dekoriert? Und was ist mit der Parkplatzsituation in diesem Ortsteil?

Die Schiefbahner Werbegemeinschaft und die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein (IHK) wollen es genau wissen und führen deshalb gerade eine Händler- und Kundenbefragung durch. Studenten laufen zurzeit mit Fragebögen durch die Innenstadt und sprechen Passanten an. Zwei Wochen lang versuchen sie möglichst viele Bürger und Kunden zu erreichen und ein Stimmungsbild einzufangen.

„Mit der Umfrage werden das Selbstbild der Händlerschaft und die Einschätzung der Kunden verglichen“, sagt Andree Haack, Geschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein. Etliche Fragen können frei nach dem Notensystem an Schulen mit sehr gut, gut, befriedigend, ausreichend oder mangelhaft beantwortet werden.

Andere Fragen lassen Zeilenplatz für längere, individuell abgefasste Antworten. Beispiel: „Womit sind Sie als Unternehmen in Schiefbahn zufrieden/nicht zufrieden?“ Oder: „Unterstützen Sie das Gemeinschaftswohl Schiefbahns und womit? Verein, Sponsoring, Marketing?“

Sogar die Barrierefreiheit Schiefbahns wird auf den Prüfstand gestellt: „Sind öffentlicher Raum und Zugang zu den Geschäften barrierefrei für Senioren oder Kinderwagen gestaltet?“ Wie gesagt: Die IHK will es genau, zentimetergenau, wissen.

Die Fragebögen werden bis zum 22. März auf dem Post- oder E-Mail-Weg entgegengenommen, dann anonym ausgewertet und die Ergebnisse vorgestellt. Mit der Analyse der 20 Fragepakete wolle man Erkenntnisse für die Gewerbetreibenden und die Innenstadtentwicklung als Ganzes gewinnen, so Andree Haack.
 

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