Die Sanierung der Seidenweberei ist aus Sicht des Umweltministeriums besonders gelungen.

Die Sanierung der ehemaligen Seidenweberei zum Wohnpark ist aus Sicht des Umweltministeriums preiswürdig.
Die Sanierung der ehemaligen Seidenweberei zum Wohnpark ist aus Sicht des Umweltministeriums preiswürdig.

Die Sanierung der ehemaligen Seidenweberei zum Wohnpark ist aus Sicht des Umweltministeriums preiswürdig.

Reimann

Die Sanierung der ehemaligen Seidenweberei zum Wohnpark ist aus Sicht des Umweltministeriums preiswürdig.

Willich. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat einen neuen Preis ausgelobt - und die Stadt Willich hat ihn gleich gewonnen. In Düsseldorf wurde ihr am Donnerstag der "Bodenschutzpreis Nordrhein-Westfalen 2009" verliehen. Technische Beigeordnete Martina Stall nahm die sechs Kilogramm schwere Skulptur aus Stein und Glas und einen Scheck über 5.000 Euro entgegen.

"Mit dem Bodenschutzpreis werden Projekte ausgezeichnet, die sich für ein gelungenes Recycling von brachliegenden Flächen verdient gemacht haben", sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg bei der Preisverleihung vor rund 250 geladenen Gästen im Düsseldorfer S-Forum.

Gemeinsam mit der DJS GmbH aus Neuss und der Geobit Ingenieurgesellschaft aus Aachen hatte die Stadt Willich das 42 Hektar große Gelände der ehemaligen Seidenweberei in Schiefbahn "erfolgreich und ansprechend" saniert, wie Uhlenberg betonte. Durch eine hochwertige Neubebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern sowie dem Umbau von denkmalgeschützten Gebäuden sei das Areal für eine neue Nutzung erschlossen worden.

"Ich bin begeistert", freute sich Martina Stall nach der Preisverleihung. Mit dem Verseidag-Projekt, an dem auch die Untere Wasserbehörde maßgeblich mitgewirkt habe, sei "ein würdiger Preisträger mit Vorbildcharakter" gefunden worden.

Der Verbandsvorsitzende des nordrhein-westfälischen Altlastensanierungsverbandes (AAV), Dr. Jochen Rudolph, betonte, der Jury habe bei dem Siegerprojekt vor allem gefallen, "dass das gleichzeitige Vorhandensein von Altlasten und denkmalgeschützter Bausubstanz nicht unbedingt zu einem Verzicht auf ein rein privatwirtschaftlich getragenes Flächenrecycling führen muss".

Insgesamt waren für den Wettbewerb zwölf Projekte eingereicht und sieben nominiert worden. Der Bodenschutzpreis wird das nächste Mal im Jahr 2011 ausgeschrieben.

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