Christel Holter kümmert sich um die Willicher Innenstädte. Ein Team unterstützt sie dabei.

Verwaltung
Christel Holter (2.v.l.) im Kreis von Mitarbeitern des neuen „Projektteams Innenstadt“ (v.l.): Christian Hehnen, Heiner Heyes und Steffen Bayerlein.

Christel Holter (2.v.l.) im Kreis von Mitarbeitern des neuen „Projektteams Innenstadt“ (v.l.): Christian Hehnen, Heiner Heyes und Steffen Bayerlein.

Lübke

Christel Holter (2.v.l.) im Kreis von Mitarbeitern des neuen „Projektteams Innenstadt“ (v.l.): Christian Hehnen, Heiner Heyes und Steffen Bayerlein.

Willich. Verbesserung der Kommunikation – das ist ihr wichtigstes Ziel: Christel Holter ist ab sofort die richtige Ansprechpartnerin, wenn es in der Stadt Willich um das Thema Innenstadt geht. Als neue Koordinatorin für diesen Bereich soll sie dafür sorgen, dass Schiefbahn, Neersen, Anrath und Alt-Willich „lebens- und liebenswert“ bleiben.

„Da müssen viele Akteure zusammenarbeiten“, betont Holter und hat neben der Verwaltung unter anderem Einzelhandel und Gastronomie im Blick. Doch auch kulturelle Angebote, Dienstleistungen und die Aufenthaltsqualität in den Ortskernen müssten mit in die Überlegungen einbezogen werden.

Frühestens 2012 kommt die Umgestaltung im Anrather Ortskern

Viel Arbeit für eine Person, die nur eine Zweidrittelstelle hat. Holter wird aber unterstützt vom „Projektteam Innenstadt“, das im Oktober gegründet worden ist. Mitarbeiter aus den Bereichen Stadtplanung, Bauaufsicht, Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Tiefbau kommen hier zusammen, um frühzeitig Dinge abzustimmen oder neu zu entwickeln. Das Themenspektrum reicht dabei von der Außengastronomie in Schiefbahn über Parkplatzprobleme bis hin zur Ortskerngestaltung in Anrath. „Der städtebauliche Entwurf dazu ist bei uns im Team entstanden“, verrät Christel Holter. Frühestens 2012 sieht sie dort die Bagger anrücken – abhängig von der Finanzsituation der Stadt.

Neben der Koordination der verschiedenen Fachbereiche will Holter vor allem als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. „Ich möchte Ihr Ohr bei der Verwaltung sein“, hatte sie kürzlich schon bei der Werbegemeinschaft Schiefbahn erklärt. Das gilt auch für die übrigen Werberinge, wo noch separate Termine folgen werden. Doch auch zu Eigentümergemeinschaften und sonstigen Initiativen, die sich um die Förderung der Ortsteile kümmern, wird sie Kontakt aufnehmen.

Auf der Homepage der Wirtschaftsförderung soll in Kürze ein eigener Bereich für Ortskerne und Einzelhandel eingerichtet werden. Dort finden sich dann auch Hinweise auf leer stehende Ladenlokale, die möglichst vermieden werden sollen. „Unsere Einflussmöglichkeiten als Verwaltung sind aber begrenzt“, sagt Holter. Andererseits liege die Leerstandsquote in der Stadt unter zehn Prozent – im Vergleich zu anderen Kommunen ein sehr guter Wert.

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