Von guten Geschäftsergebnissen und der Höflichkeit von Sängern, die dem amerikanischen Präsidenten fremd ist.

Von guten Geschäftsergebnissen und der Höflichkeit von Sängern, die dem amerikanischen Präsidenten fremd ist.
Pfarrer Ludwig Kamm ist ein gerngesehener Gast in Burundi. Am Freitag ist er – nach zwei Jahren Pause – mal wieder in das afrikanische Land gereist.

Pfarrer Ludwig Kamm ist ein gerngesehener Gast in Burundi. Am Freitag ist er – nach zwei Jahren Pause – mal wieder in das afrikanische Land gereist.

Dieser Anhänger ist mit den Brombeeren schon fest verwachsen.

Nur noch die Stämme sind von den Kugelahornen auf dem Willicher Markt geblieben. Diese werden erst im Sommer entfernt.

Der Mundartbaas des Heimatbundes, Ortwin Dühring (r.), auf einem Fake-Foto mit Donald Trump. „Bastelei“: Dühring

Freude bei Bernd Hitschler, Brigitte Schwerdtfeger und Josef Heyes (v.l.): Die Stadtwerke Willich (rechts ihr Chef Albert Lopez) bleiben Sponsor der Schlossfestspiele.

WZ-Archiv, Bild 1 von 5

Pfarrer Ludwig Kamm ist ein gerngesehener Gast in Burundi. Am Freitag ist er – nach zwei Jahren Pause – mal wieder in das afrikanische Land gereist.

Willich/Tönisvorst. Am Freitag ist er wieder einmal in Richtung Burundi aufgebrochen – „nach langen zweieinhalb Jahren“, wie der VorsterPfarrer Ludwig Kamm es selbst ausdrückt. „Mich werden Dr. Sebastian Boekels und die Journalistin Angela Krumpen begleiten“, berichtet er. Seine beiden Mitreisenden fliegen allerdings schon nach einer Woche zurück. Dafür reist am Sonntag Emmanuel Limi an, ein Mitarbeiter von action medeor, mit dem Kamm einige Besuche in Bujumbura machen wird – unter anderem bei der deutschen Botschaft. Falls es das Stromnetz in Burundi zulässt, will der Vorster Pfarrer auch von dort E-Mails in die Heimat schicken.

Viel Bewegung in der Einkaufswelt

Schwer in Bewegung gekommen ist die Einkaufswelt in der Stadt Willich. Der Discounter Netto hat in Anrath im ehemaligen Kaiser’s eröffnet und gleichzeitig seine bisherige Filiale, die sich nur wenige Meter weiter befindet. geschlossen. Vom „neuen“ Netto zeigten sich Kunden im Gespräch mit dem Stadtflüsterer zufrieden, bedauert wurde nur, dass es keine Fleischtheke mehr gibt. Seit heute geschlossen ist der bisherige Kaiser’s in Wekeln. Auch dort entsteht ein Netto, der nach Umbau am 7. März eröffnet. In Neersen hängt nach wie vor das Kaiser’s-Schild über dem Ladenlokal an Rothweg. Dort wird demnächst ein Edeka-Markt eröffnen.

Von einem sehr überzeugenden Geschäftsergebnis

Das ist schon so etwas wie ein Senkrechtstart, den der St. Töniser Torsten Frick bei seiner neuen Gesellschaft hingelegt hat. Bekanntlich wechselte der Mann Anfang 2015 mit seiner Versicherungsagentur von der Provinzial zur Allianz. Und schaffte es, zu den besten Vertretungen gezählt zu werden. So schaffte er es in den sogenannten Hesz-Club, was nur drei Prozent aller Agenturen dieses Konzerns gelingt. Jahrelang war im Bereich der Filialdirektion Krefeld niemand dort vertreten. Erst in jüngerer Zeit schafften es wieder ein paar wenige Agenturen – wie eben auch die von „Fricki“ an den Höhenhöfen.

Unterstützung für ein zugkräftiges Pferd

Inzwischen schon traditionell Ehrensache ist, dass die Stadtwerke Willich die Schlossfestspiele Neersen als Hauptsponsor tatkräftig unterstützen: Per Handschlag besiegelten jetzt Bürgermeister Josef Heyes, Beigeordnete Brigitte Schwerdtfeger, Geschäftsbereichsleiter Bernd Hitschler und Stadtwerke-Chef Albert Lopez die Fortführung des Sponsoringvertrages. Lopez: „Seit Beginn sind wir mit an Bord und freuen uns, dass sich die Festspiele zu einem so zugkräftigen Pferd für die Stadt entwickelt haben. Wir wünschen dem Ensemble und allen Beteiligten auf uns hinter der Bühne auch für die kommende Saison ein kräftiges toi toi toi.“

Da schweigt des Sängers Höflichkeit

Nein, so richtig wollte er nicht mit der Sprache raus: William Paris, Bassist der Billy Walton Band, die gestern im JFZ in St. Tönis gespielt hat. „Was hält der Amerikaner von seinem neuen Präsidenten Donald Trump?“ Es schien so, als ob ihm schon die Frage ziemliche Übelkeit bereite, aber die Antwort fiel eher diplomatisch aus: „Politik hat im Rock ’n’ Roll nichts verloren“, sagte er. Um aber gleich hinterher zu schieben: „Wir können bei einem Bier an der Theke darüber reden.“ An einem Standpunkt allerdings ließ keinen Zweifel: „Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen und die verzweifelt sind, muss man helfen.“

St. Töniser produziert „Fake News“

Wir bleiben noch einen Moment beim Thema Donald Trump. Was ist über diesen Mann nicht alles geschrieben, gesendet worden. Nun hat sich auch Ortwin Dühring, den viele als Mundartbaas des St. Töniser Heimatbundes kennen, befasst. „Ich habe ihn getroffen“, erzählt Dühring in bester „Fake News“-Manier. Und legt zum Beweis ein Zeitungsfoto vor, das ihn mit dem amerikanischen Präsidenten zeigt. Dabei erkennt der Beobachter sehr schnell: Das Bild ist so „gefaked“, dass jeder eine Chance hat, die Lüge zu erkennen.

Ein Gedicht über traurig aussehende Baum-Reste

Nach wie vor heißt diskutiert wird der Baumschnitt auf dem Willicher Markt – vor allem in den sozialen Medien. Wie schon geflüstert, hatte die Stadt die Kugelahorne ihrer Kronen beraubt, da die Bäume im Sommer sonst nicht hätten gefällt werden dürfen. Stehen geblieben sind nur die Stämme – ein Anblick, der auf „Facebook“ schon mit „Verdun 1918“ verglichen wurde. Marianne Bieniek, bekennende Freundin der Bäume auf dem Markt, hat dagegen zur Feder gegriffen und dem Flüsterer ein Gedicht über die Kugelahorne geschickt. Hier ein Auszug:

Das Foto hier in der WZ –

das finden Baumliebhaber „nett“

nun müsste doch der Rat der Stadt, auch kräftig jubeln, froh sein satt.

Ein Bild des Friedens, wie im Krieg, doch sieht man hier den bitt’ren Sieg

ein Sieg, wo kein Gewinner ist, man braucht sehr lang, bis man’s vergisst.

Vergessen wird man es wohl kaum, denn bis zum Juli kann man schau’n

die Stämme, die noch stehn vor Ort, zum Schützenfest – da soll’n sie fort. (. . .)

Bürgermeister warnt vor falschem Facebook-Account

Jetzt ernsthaft zum Thema „Fake News“ und damit nochmal zum Willicher Bürgermeister Josef Heyes. Derschickte in der vergangenen Woche eine Nachricht rund: „Achtung: Jemand hat einen gefälschten Account mit meinem Namen und meinem Foto angelegt und verschickt als Josef Heyes Freundschaftsanfragen.“ Heyes warnt: „Leute die diese Anfrage annehmen, werden nach Ihrer Telefonnummer gefragt. Bitte: Nehmt diese Freundschaftsanfrage nicht an, sondern meldet das Profil als Fake an Facebook.“ Das habe er auch schon getan.

Für die Restaurierung der Fahne wird Geld benötigt

Fast 50 Jahren hat sie gehalten, die Vereinsfahne des Männergesangvereins Cäcilia Schiefbahn. Der Zahn der Zeit hat allerdings kräftig an ihr genagt. Es ist geboten, das gute Stück restaurieren zu lassen. Schließlich soll sie im Jahr 2020 zum 175-jährigen Bestehen intakt präsentiert werden können. Dafür müssen aber der Vereinskasse, die Schatzmeister Manfred Esser vorbildlich geführt hat, zusätzliche Einnahmen zugeführt werden. Das wurde bei der Hauptversammlung des Vereins bekannt.

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