Der Bürgerverein Anrath zog bei seiner Gala eine Bilanz des Jubiläumsjahrs. Es gab jede Menge Lob für die Organisatoren.

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Einen festlichen Ausklang für 1000 Jahre Anrath gab’s bei Schmitz-Mönk.

Einen festlichen Ausklang für 1000 Jahre Anrath gab’s bei Schmitz-Mönk.

Einen festlichen Ausklang für 1000 Jahre Anrath gab’s bei Schmitz-Mönk.

Anrath. Das Jubiläumsjahr „1000 Jahre Anrath“ klang dort aus, wo es am 1. Januar 2010 eingeläutet worden war: In der Brauerei-Gaststätte Schmitz-Mönk.

Es endete zu Silvester mit einer Gala, die der Bürgerverein Anrath organisiert hatte. Man hatte bewusst darauf verzichtet, offizielle Gäste einzuladen.

Edelfische, Kartoffelschaumcreme, Cassissorbet, Rinder- und Schweinefilet und einiges mehr wurde im Rahmen des 5-Gänge-Menüs serviert. Den Anrathern hatte dieser Schlusspunkt spontan „geschmeckt“ – Die Gala war blitzschnell ausverkauft gewesen und damit so erfolgreich wie sehr viele Veranstaltungen im zurückliegenden Jubiläumsjahr.

Viel Lob für den Vorstand des Vereins

Karla Meiendresch, Vorsitzende des Bürgervereins Anrath, sparte denn auch nicht mit Lob am Vorstand. Geschäftsführerin Roswitha Brück führte durch das Programm. Die „Nightbirds“ aus Kempen unter der Leitung von Thomas Hüsgen sorgten für die passende Musik, „Mister Magic“ bescherte den Gästen zauberhafte Momente.

Friedel Kluth, Leiter des Mundartstammtischs, ließ das Jubiläumsjahr, aber auch die Zeit der Vorbereitungen Revue passieren. Anfang 2003 sei das Thema zum ersten Mal im Bürgerverein angesprochen worden. Er verschwieg nicht, dass sich im Laufe der Vorbereitungen die Erkenntnis durchgesetzt habe, dass der Bürgerverein personelle und finanzielle Ressourcen von der Stadt benötige.

Das Jahr hat bleibende Werte hinterlassen

Kluth dankte ausdrücklich Manfred Jacobs und Dagmar Zenses von der Stadtverwaltung für ihren „engagierten Einsatz“. Das Jubiläumsjahr habe bleibende Werte hinterlassen. Kluth meinte nicht nur das Triptychon des Heiligen Heribert im Schatten der Pfarrkirche, sondern vor allem das Zusammengehörigkeitsgefühl: „1000 Jahre Anrath hat die Menschen einander näher gebracht.“

50 Mitglieder sind dazu gekommen

Annemarie Rüther vom Bürgerverein freut sich, dass die Zahl der Mitglieder durch das Großereignis von etwa über 250 auf knapp 300 gestiegen ist. Eine positive Bilanz zog Friedhelm Commans im Gespräch mit der WZ als Vorsitzender des Werberings Anrath, der sich auch mit Aktionen am Jubiläumsjahr beteiligt hatte:

„Was der Bürgerverein geleistet hat, ist sensationell. Die vielen wunderschönen Veranstaltungen haben sich mit Sicherheit positiv auf die Geschäfte in Anrath ausgewirkt. Wie hoffen, dass etwas von diesem positiven Effekt übrig bleibt.“

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