Mit viel Musik und einem besonderen Schwerpunkt für die Jugend überzeugte der Willicher Werbering.

Beim Cityfest konnte auch St. Katharina besichtigt werden. Viele Besucher schauten sich erstmals unter dem Kirchendach um.
Beim Cityfest konnte auch St. Katharina besichtigt werden. Viele Besucher schauten sich erstmals unter dem Kirchendach um.

Beim Cityfest konnte auch St. Katharina besichtigt werden. Viele Besucher schauten sich erstmals unter dem Kirchendach um.

Beim Cityfest konnte auch St. Katharina besichtigt werden. Viele Besucher schauten sich erstmals unter dem Kirchendach um.

Willich. Es ging von der ersten Minute an temperamentvoll zu auf dem bislang größten City-Fest des Werberings Willich. Bürgermeister Josef Heyes schäumte das Bier nach dem Fassanstich nur so entgegen: "Ich hatte das Gefühl, das Fass sei von Korschenbroich bis nach Willich gerollt worden", sagte er später.

Speziell für junge Leute wurde viel geboten

Nicht nur der Gerstensaft strebte mit Macht nach draußen: Vor allem die Musikangebote wurden hervorragend angenommen - daran konnte auch das mäßige Wetter am Freitagabend und gestern nichts ändern. Die Leute kamen in Scharen, um Bands wie Still Collins oder Misses Fab zu hören. "Das war der beste Freitagabend", freute sich Bernhard Kinold, Vorsitzender des Werberings.

Es gab viel Neues zu entdecken: Das City-Fest umfasste erstmals auch einen Umweltmarkt. Und der Rewe-Parkplatz wurde zum Autosalon (siehe unten). Ebenfalls neu: Das Bühnenangebot auf dem Kaiserplatz speziell für junge Leute. Disk-Jockey Jan-Christian Zeller erwies sich als Glücksgriff - er spricht die Sprache der jungen Leute.

Immer wieder gab es sehr emotionale Momente, zum Beispiel, als am Samstagabend Misses Fab "Allein, allein" von Unheilig spielte. Spontan kamen Teenies auf die Bühne, um mitzusingen. Und als der letzte Ton verklungen war, gingen die Leute längst noch nicht nach Hause. Sie warteten auf das tolle Feuerwerk, das vom Kaiserplatz aus gezündet wurde. Beim nächsten City-Fest sollen Jugendliche umfangreiche Auftrittsmöglichkeiten geboten bekommen.

Kaiserplatz wurde zur Meile für Hungrige

Hoch hinaus ging es beim Bungee-Trampolin und bei den Aufstiegsmöglichkeiten auf die Pfarrkirche. Der Kaiserplatz war derweil zu einer Meile für Hungrige geworden. Dort gab es viel mehr als nur Fritten und Bratwurst.

Wer traurig ist, dass das City-Fest so schnell vorübergegangen ist, für den war der Auftritt von ASV-Präsident Willi Stennes und Schützenkönig Michael Tenberken ein Lichtblick: Die warben für das Bürgerfest aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des ASV nächsten Sonntag ab 11 Uhr im Kaisersaal Schiffer.

Zwischen Markt- und Kaiserplatz ging es übrigens nicht nur um den Kommerz: So gab die Volksbank an ihrem Stand frisches Popcorn gegen eine Spende von 50 Cent für die Jugendfreizeiteinrichtung Maxx ab.

Fensterflügel massiv wie eine Tresortür

Besser als gar nichts: Da die Stadt dieses Jahr keinen Umweltmarkt veranstaltet, übernahm der Willicher Werbering jetzt diesen Part, integrierte den Markt in das City-Fest. Das Zelt auf dem Marktplatz war am Samstag zufrieden stellend und gestern sogar gut besucht.Die Stadt hat zwar wenig Geld, weiß aber, wie Bauherren an Geld kommen, wenn sie Energie sparend bauen oder sanieren möchten. Charly Hübner führte entsprechende Beratungsgespräche. Titus Engels warb als Energieberater für seine Dienste.

Rainer Hallmann stellte sein neues berufliches Standbein vor: Holzhäuser aus Polen. Verkaufsberater Toni Linden erläuterte die ökologisch aktuellen Angebote. Reinhard Schlatterer warb für Wärmeschutzverglasungen - die Fensterflügel wirkten massiv wie eine Tresortür. Dimitri Trentos und Klaus Arnold (Stadtwerke) berieten Kunden in der Frage, wie man den häuslichen Gas- und Stromverbrauch senken kann.

 

 

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