Bei der dreitägigen Veranstaltung des Werberings in Willich litten vor allem die Abend-Konzerte unter dem Regen.

Bei der dreitägigen Veranstaltung in Willich litten vor allem die Abend-Konzerte unter dem Regen. Begehrt war die Leo-Welt.
Die Hüpfburg auf dem Markt war eine der vielen Attraktionen für die Kinder.

Die Hüpfburg auf dem Markt war eine der vielen Attraktionen für die Kinder.

Nicht nur Kinder hatten ihren Spaß in der Lego-Welt.

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

Die Hüpfburg auf dem Markt war eine der vielen Attraktionen für die Kinder.

Willich. Zu sagen, das Cityfest wäre nicht von der Sonne verwöhnt gewesen, wäre schwer untertrieben. Besonders die Auftaktveranstaltung am Freitagabend war fast völlig ins Wasser gefallen. Zum Glück zeigte sich das Wetter am Sonntag noch einmal von seiner besseren Seite. Trotzdem bleibt die Bilanz getrübt.

Als am Freitagabend die Band „Off Duty“ eine tolle Leistung ablieferte, standen gerade mal knapp 50 Menschen vor der Bühne. Immer, wenn sich ein farbiger Lichtstrahl wie ein langer Finger durch die Dunkelheit bohrte, wurde sichtbar, wie sehr es gerade regnete. Die Bierdeckel auf den Stehtischen waren aufgeweicht, kein Glas stand auf den Tischen. Wie zum Trotz tanzten einige wenige Besucher – wenn es den Begriff „Regentanz“ nicht schon gäbe, hätte er spätestens dann erfunden werden müssen.

Bei der dreitägigen Veranstaltung in Willich litten vor allem die Abend-Konzerte unter dem Regen. Begehrt war die Leo-Welt.
Die Hüpfburg auf dem Markt war eine der vielen Attraktionen für die Kinder.

Die Hüpfburg auf dem Markt war eine der vielen Attraktionen für die Kinder.

Nicht nur Kinder hatten ihren Spaß in der Lego-Welt.

Bild 1 von 2

Nicht nur Kinder hatten ihren Spaß in der Lego-Welt.

Es konnte eigentlich nur noch besser werden – und wurde es auch, wenn auch nicht grundlegend: Als 24 Stunden später die Band „Shabbys Pro Jam“ auftrat, dürften um die 200 Besucher auf dem Markt ihrer Musik gelauscht haben – auch diese Zahl liegt deutlich unter dem, was sonst am CityFest-Samstag so üblich ist.

Einer der Anziehungspunkte war die „Lego-Welt“. Eigentlich hatte sie vor Spielwaren Erren aufgebaut werden sollen, was aus Platzgründen aber nicht ging. Ausweichstandort wurde der Parkplatz hinter dem Geschäft. Alfred Erren war es gelungen, quasi über Nacht ein Hinweis-Banner drucken und quer über die Peterstraße hängen zu lassen.

Zu den vielen Besuchern, die tief in die Lego-Welt eintauchten, gehörte der sechs Jahre alte Ian. Er war ganz in das Spiel mit den farbigen Kunststoffsteinen vertieft. „Sein Zimmer ist voller Lego-Sachen, alleine zwei Kisten sind von meinem Mann“, sagte Marja Katstein, die ihr sieben Wochen altes Söhnchen Ron auf dem Arm hielt.

Am Samstag wurde das Fest vom Stellvertretenden Bürgermeister Guido Görtz eröffnet. Die Resonanz war so bescheiden, dass Görtz scherzte: „Ich könnte problemlos jeden von Ihnen mit Handschlag begrüßen.“ Wenig später ging es um Faustschläge: Boxtrainer Kai Burchardt und seine Jungs zeigten unter anderem Reaktions- und Konzentrationsübungen. Gestern kamen noch viele Aussteller und Attraktionen vor allem auf der Hülsdonkstraße und dem Kaiserplatz hinzu. Kunst zum Staunen präsentierte der syrische Künstler Waleed Ibrahim mit seinem 3D-Kunstwerk. Julia Timmer baute mit Kindern eine Stadt aus Ton. Leider hatten sich nur wenige Hobby-Trödler auf dem Kaiserplatz eingefunden. Die Eheleute Binke aus Tönisvorst boten eine kunterbunte Trödelwarenwelt, bestehend aus Büchern Bildern und allem, was so in Urgroßmutters Schränken stand. Sie zeigten sich optimistisch: „Wir verkaufen eigentlich immer recht gut.“

Thomas Mathes wuselte in Doppelfunktion über den Markt: Als 2. Vorsitzender der Werbegemeinschaft und als Leiter der Halle 22. Später sollte er das neue Rücken- und Gelenkbeweglichkeitskonzept vorstellen.

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