Mit der Unterstützung der „Black Pearls“ schaffen Basketballer des WTV einen Sieg.

Mit der Unterstützung der „Black Pearls“ schaffen Basketballer des WTV einen Sieg.
Die 13 Frauen der Cheerleader-Formation „Black Pearls“ heizte Spielern und Zuschauern kräftig ein.

Die 13 Frauen der Cheerleader-Formation „Black Pearls“ heizte Spielern und Zuschauern kräftig ein.

Der Willicher Turnverein (in Schwarz) gewann gegen Hüls mit 64:62.

Claudia Siemers, Bild 1 von 2

Die 13 Frauen der Cheerleader-Formation „Black Pearls“ heizte Spielern und Zuschauern kräftig ein.

Willich. Das Spiel war wirklich nichts für schwache Nerven. Erst in den Schlusssekunden gelang den Basketballern des Willicher Turnvereins (WTV) nach einer sehr kampfbetonten und bis zuletzt spannenden und hitzigen Begegnung ein 64:62(37:34)-Erfolg über den Hülser SV. Über 100 kleine und größere Fans feuerten in der Halle an der Kantstraße lautstark und frenetisch den Bezirksligisten an. Darunter waren diesmal auch 13 Mädchen und junge Damen. Es waren die „Women in Black“, genauer die Cheerleader-Formation „Black Pearls“ aus Kempen.

„Bei uns steht beim Stunten der Spaß im Vordergrund.“ - Linda Gotzen, Trainerin

Die Cheerleader hatten somit auch ihren Anteil am Erfolg. Die jungen Frauen standen mit ihren schwarz-weißen Pompons an einer Kopfseite der Halle. Zur Hip-Hop-Musik gaben sie den Takt und die Schlachtrufe vor, wie „let‘s go Willich, let´s go“: Wenn die Hülser den Ball hatten, wurde die Defence des TV besonders angefeuert.

Mittendrin tanzte die Trainerin mit, die 32-jährige Linda Gotzen. Die medizinische Fachangestellte, die sich derzeit um ihren etwa fünf Monate alten Sohn Louis kümmert, macht dies bereits seit ihrem 15. Lebensjahr. „Bei uns steht beim Stunten der Spaß im Vordergrund, wir nehmen an keinen Meisterschaften teil, sondern zeigen das, was wir können, unter anderem bei Stadtfesten, besonderen Geburtstagen oder Sportevents.

In den Auszeiten oder in der Halbzeit musste ferner der St. Huberter Dustin Bongen ran. Der 22-jährige Maschinenbau-Student ist einer der vier Männer, die unter anderem bei den Hebefiguren und beim Aufbau der Pyramiden helfen. Denn eine Showtanzformation gibt es bei den Black Pearls außerdem. „Ich mache seit etwa einem Jahr mit, und der Sport gefällt mir“, sagte Dustin. Weil so viele hübsche Mädchen dabei sind? „Das auch, aber ich habe eine feste Freundin“, sagte lächelnd der Tänzer und Akrobat.

Die „Black Pearls“ sollen bei Jugendspielen dabeisein

Die Gruppe, die in Willich unter anderem mit Kathrin, Jana, Jasmin und Lilly auftrat, war schon einmal vor etwa zwei Jahren beim WTV. Kerem Desat, Kassenwart der Basketball-Abteilung und Trainer der männlichen U 16, hatte jetzt für die Verpflichtung der „Black Pearls“ gesorgt. „Wir arbeiten daran, dass uns die Gruppe zukünftig auch bei einigen Jugendspielen unterstützt“, meinte Desat. Linda Gotzen hatte natürlich nichts dagegen: „Wer uns verpflichten möchte, kann sich jederzeit melden.“ Je nach Dauer gehen dann einige Euros in die Teamkasse.

Jedenfalls haben die „Black Pearls“ diesmal den Willicher Basketballspielern Glück gebracht. Das neuformierte Team um den derzeit verletzten Spielertrainer Gabriel Strack war in der Bezirksliga-Gruppe nicht so gut aus den Startlöchern gekommen. Gegen den SV Hüls war es erst der zweite Sieg. Das bedeutet Tabellenplatz fünf von sieben Teams in dieser Gruppe. „Aber die Jungs werden den Klassenerhalt schaffen“, war erst recht nach dem Sieg gegen Hüls der stellvertretende Abteilungsleiter Stefano Noceti überzeugt.

Jedenfalls boomt schon seit einiger Zeit der Basketballsport beim WTV, dessen erste Mannschaft früher sogar mal in der Regionalliga spielte. Es gibt ab U 10 derzeit sechs Jugendteams von Mädchen und Jungen. „Wahrscheinlich werden ab der neuen Saison drei neue Jugendmannschaften dazu kommen, eine U 11 weiblich, U 15 weiblich und eine männliche U 20“, kommentierte am Rande des Spektakels die langjährige Jugendtrainerin Claudia Siemers. „Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder“, freute sich zum Abschluss Linda Gotzen über den Sieg der Willicher und den gut aufgenommenen Auftritt ihrer „Black Pearls“.

black-pearls-cheerleader.jimdo.com

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