Es gab zwei Einbrüche in das Heiligenhäuschen am Anrather Friedhof. Die dabei zerstörte Gipsfigur ist nicht mehr instand zu setzen - aber wegwerfen darf man sie auch nicht.

Die denkmalgeschützte kleine Kapelle unweit des Anrather Friedhofs ist das Ziel unbekannter Chaoten gewesen.
Die denkmalgeschützte kleine Kapelle unweit des Anrather Friedhofs ist das Ziel unbekannter Chaoten gewesen.

Die denkmalgeschützte kleine Kapelle unweit des Anrather Friedhofs ist das Ziel unbekannter Chaoten gewesen.

Lübke

Die denkmalgeschützte kleine Kapelle unweit des Anrather Friedhofs ist das Ziel unbekannter Chaoten gewesen.

Anrath. Empört ist der Präsident der St. Sebastianus Bruderschaft Anrath, Christian Lüpertz. Denn zum wiederholten Male haben sich Chaoten in den vergangenen Wochen an dem kleinen Heiligenhäuschen zu schaffen gemacht, das gegenüber dem Friedhof im Einmündungsbereich Neersener Straße/Weberstraße steht. Wenige Tage vor dem Anrather Schützenfest, das am 1. September begann, hatte die 1. Frauengruppe, das „Corps Soevia“, das Häuschen noch für das bevorstehende Fest „aufhübscht“. In der Nacht vor dem Fest war dann dort eingebrochen worden, hatten die Diebe kleine Ikonen, einen Porzellan-Engel und eine Schützen-Puppe entwendet.

Reste der gesegneten Gipsfigur in die Sakristei gebracht

In der Nacht auf den 9. oder auf den 10. September müssen erneut Unbekannte dort eingedrungen sein. „Dabei wurde eine Gips-Figur, die unseren Schutzpatron, den Heiligen Sebastianus, zeigt, zerschlagen. Und die Fragmente wurden anschießend einfach in einen direkt daneben stehenden Papierkorb geschmissen“, sagt ein verärgerter Präsident. Die Bruderschaft hat das Ganze bei der Polizei angezeigt. Wer Hinweise geben kann und Beobachtungen gemacht hat, kann sich direkt bei bei der Leistelle (Tel. 02162/3770) oder bei Christian Lüpertz (Tel. 02156/40425) melden. Die kaputte Gips-Figur wurde in Sicherheit gebracht und in der Sakristei zwischengelagert. Lüpertz: „Die ist zwar nicht mehr instand zu setzen, aber einfach wegzuwerfen geht nicht, da die Figur seinerzeit gesegnet worden war.“ Wahrscheinlich wird diese dann in den nächsten Tagen noch auf dem Friedhof einen Platz finden. Jedenfalls sucht derzeit Pfarrer Markus Poltermann dort eine kleine „Grabstätte“. schö

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