Keine Krisen-Stimmung auf dem Neujahrsempfang der Willicher Christdemokraten.

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Die Willicher CDU hieß viele Mitglieder und Gäste beim Neujahrsempfang 2009 im Wahlefeldsaal in Neersen willkommen.

Die Willicher CDU hieß viele Mitglieder und Gäste beim Neujahrsempfang 2009 im Wahlefeldsaal in Neersen willkommen.

Die Willicher CDU hieß viele Mitglieder und Gäste beim Neujahrsempfang 2009 im Wahlefeldsaal in Neersen willkommen.

Neersen. Volles Haus am Sonntag Vormittag im Wahlefeldsaal: Die große Resonanz beim CDU-Neujahrsempfang dürfte es dem Parteivorsitzenden Uwe Schummer leicht gemacht haben, Optimismus zu verbreiten: "In China bedeutet ein Schriftzeichen sowohl Krise, als auch Hoffnung und Chance", erklärte Schummer.

Bürgermeister Josef Heyes legte zu Beginn des Super-Wahljahres Wert auf ein hohes Maß an Ausgabendisziplin. Auf der roten Couch interviewte Paul Schrömbges Theo Ohlenforst aus Anrath - er ist Vorsitzender des Sängerkreises Linker Niederrhein.

Moderate Reden zu Beginn dieses Super-Wahljahres

Die Reden waren in Anbetracht der bevorstehenden Wahlen eher moderat als allzu kämpferisch. Uwe Schummer bezog zum Ausbau des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach Stellung: "Wir lehnen auch einen Ausbau auf Raten ab."

In Bezug auf das Willicher Krankenhaus sprach er sich aus Wirtschaftlichkeitsgründen für eine stärkere Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Fachärzten aus, damit teure Apparate stärker ausgelastet werden können. Unter der Überschrift "Mobilität ist wichtig" versprach Schummer, das Projekt "Verlängerung der Regiobahn" voranzutreiben.

Bürgermeister Josef Heyes ließ die Erfolge des zurückliegenden Jahres Revue passieren: "Allein aus dem Stahlwerk Becker flossen mehr als drei Millionen Euro an Gewerbesteuer." Das Gesamtaufkommen war mit 28 Millionen kalkuliert worden, tatsächlich seien 38 Millionen eingegangen.

Heyes warnte jedoch vor Euphorie: "Ich spreche zwar bewusst nicht von einer Krise, aber die gute Konjunktur wird sich auch in Willich so nicht fortsetzen." Generell gelte: Man müsse sich am finanziell Machbaren orientieren. Das dürfte auch ein kleiner Seitenhieb an die Adresse von Theo Ohlenforst gewesen sein: Schrömbges hatte er Minuten vorher anvertraut, dass die Stadt einen Konzertraum brauche. Und er trat dem Vorurteil entgegen, es gebe ein Chor-Sterben. Mehr als 40 Menschen kamen auf die Bühne, bildeten einen Spontan-Chor und sangen "Das Morgenrot".

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