Ein städtebaulicher Wettbewerb soll Ideen zur Umgestaltung des 2,8 Hektar großen Areals im Ortskern von Alt-Willich entwickeln.

Das Gebäude der Willicher Stadtwerke würde beim Wettbewerb mit überplant.  Archiv
Das Gebäude der Willicher Stadtwerke würde beim Wettbewerb mit überplant. Archiv

Das Gebäude der Willicher Stadtwerke würde beim Wettbewerb mit überplant. Archiv

Reimann

Das Gebäude der Willicher Stadtwerke würde beim Wettbewerb mit überplant. Archiv

Willich. Die Stadt Willich hat einen Wettbewerb gestartet, der sich an Stadtplaner richtet. Ziel ist es, dem ehemaligen Gelände der Hannen-Brauerei in Alt-Willich ein völlig neues Gesicht zu geben.

Das Plangebiet umfasst etwa 2,8 Hektar. Das Wohn- und Einzelhandelsangebot soll ergänzt und gestärkt werden, außerdem steht eine Optimierung der „Verbindung der Platzsituationen im Wettbewerbsgebiet und seiner direkten Umgebung“ an.

Interessant ist, was weiter in der Ausschreibung des Wettbewerbs steht, der sich an Stadtplaner richtet: „Aufgrund einer Standortverlagerung der derzeit noch im Wettbewerbsgebiet ansässigen Stadtwerke und der nicht zwingend zu erhaltenden Brauereipassage, bietet sich die Option, das ehemalige Brauereigelände an entsprechender Stelle neu zu ordnen und neue bauliche Entwicklungspotentiale herauszubilden.“ Tatsächlich ist es so, dass die Stadtwerke „nichts gegen einen Ortswechsel haben“, bestätigt ihr Geschäftsführer Albert Lopez. Das Gebäude, in dem sich im Moment die Verwaltung des Unternehmens befindet, wurde schon 2016 an die Stadt verkauft. Seitdem sind die Stadtwerke dort nur noch Mieter.

„Wir favorisieren den Neubau eines Verwaltungsgebäudes“, berichtet Lopez weiter. Der Standort Stahlwerk Becker komme dafür in Frage. Man brauche allerdings etwas Vorlaufzeit, um dies realisieren zu können. Klar sei auf jeden Fall: „Wir bleiben mit unserer Verwaltung in Willich.“ Das gilt natürlich auch für das Kundencenter an der Bahnstraße.

Wie Christian Paschertz als Eigentümer der Brauereipassage zu den städtischen Umgestaltungsplänen steht, war gestern nicht in Erfahrung zu bringen: Er befand sich im Urlaub.

Zurück zum städtebaulichen Wettbewerb. Zehn Büros sollen sich daran beteiligen, fünf (aus Köln, Dortmund, Düsseldorf, Aachen und Dresden) wurden schon dazu eingeladen. Gehen mehr als zehn weitere Bewerbungen ein, entscheidet das Los über die Teilnahme. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen am Ende die Basis für einen Rahmenplan für das Areal bilden.

Auslober ist die Stadt Willich (Geschäftsbereich Stadtplanung, Technisches Rathaus, Planerin Sara Caspari, Telefon 02156/949 371). Die Bewerbungsformulare kann man sich auf der Seite des Dortmunder Wettbewerbsbetreuers „post welters + partner mbB“ (Dortmunder Architekten und Stadtplaner, Arndtstraße 37, 44135 Dortmund) downloaden. An dieses Büro müssen die Wettbewerbsunterlagen bis zum 26. September auch geschickt werden.

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