Drei junge Männer haben laut Polizei die Taten gestanden.

Drei junge Männer haben laut Polizei die Taten gestanden.
Auch diese Strohmiete in Willich war angesteckt worden. Archiv

Auch diese Strohmiete in Willich war angesteckt worden. Archiv

GJ

Auch diese Strohmiete in Willich war angesteckt worden. Archiv

Willich/Tönisvorst. Nach intensiven Ermittlungen ist es der Kriminalpolizei gelungen, eine Serie von Bränden rund um Willich und Tönisvorst aufzuklären. Zwei 17-Jährige aus Willich und ein 21-jähriger Krefelder werden beschuldigt, diese Brandstiftungen in wechselnder Tatbeteiligung begangen zu haben. Die drei jungen Männer sind geständig.

Über Wochen stellte die Kripo eine Häufung von Bränden von Müll- und Altkleidercontainern in Willich fest. Hinzu kamen Brandstiftungen in einer Garage in Willich, in zwei Gartenhäusern in St. Tönis sowie der Brand einer Strohmiete in Willich.

Die Ermittlungen führten die Beamten im Laufe dieser Woche auf die Spur der Männer. Bei einer Durchsuchung stellten die Ermittler Beweismittel sicher, die weiter ausgewertet werden müssen. In den sich anschließenden Vernehmungen, die gestern beendet wurden, räumten die Beschuldigten ihre Tatbeteiligungen ein.

Insgesamt werden ihnen mindestens zehn Containerbrände in Willich sowie ein angezündeter Roller und fünf Brandstiftung bei Containern in angrenzenden Städten vorgeworfen.

Außerdem haben die drei gestanden, in wechselnder Tatbeteiligung für die Brandstiftungen in einer Garage in Willich, an zwei Gartenhäusern in Tönisvorst sowie den Brand der Strohmiete in Willich verantwortlich zu sein. Die Männer, die bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sind, gaben als Motiv an, dass sie ein sehr großes Interesse an „Blaulichteinsätzen der Feuerwehr“ hätten und sich bei einem Feuerwehreinsatz beim Fotografieren der Feuerwehrarbeit auch kennengelernt hätten. Die Ermittlungen dauern noch an. kor

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