Beim Anrather Weihnachtsmarkt präsentieren sich viele Vereine.

Beim Anrather Weihnachtsmarkt präsentieren sich viele Vereine.
Trotz des schlechten Wetters kamen am Sonntag einige Besucher auf die Jakob-Krebs-Straße in Anrath.

Trotz des schlechten Wetters kamen am Sonntag einige Besucher auf die Jakob-Krebs-Straße in Anrath.

Reimann

Trotz des schlechten Wetters kamen am Sonntag einige Besucher auf die Jakob-Krebs-Straße in Anrath.

Anrath. „Leise rieselt der Schnee“, tönte es am Sonntag aus den Lautsprechern auf der Jakob-Krebs-Straße. Schön wär’s gewesen, die Realität sah aber anders aus: Es stürmte und regnete auf dem 33. Anrather Weihnachtsmarkt. Angesicht dessen war die Resonanz nicht schlecht – viele Besucher hatten sich offenbar von dem schlechten Wetter nicht abhalten lassen.

„Die Gelderländer Puppenbühne hatte abgesagt, weil es zu windig war“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Anrather Werberings, Thomas Helten. Er selber hatte wegen des schlechten Wetters die Ponys abbestellt. Helten moderierte das Bühnenprogramm, Ralf Faßbender schlüpfte ins Nikolaus-Kostüm, die „Tanzmäuse“ des TV Anrath wirbelten über die Bühne, Schüler der Albert-Schweitzer-Schule präsentierten Tanz und Mundart.

Händler sind unterschiedlich zufrieden

Wie immer waren viele nicht kommerzielle Vereine und Organisationen vor Ort wie die „Aktion für Kinder in Syrien“. Der Förderverein des Anrather Gymnasium präsentierte sich unter dem Motto „Lise ist international“: Die Vorsitzende Britta Sternhagel bot Plätzchen aus Ländern wie Russland, Spanien, der Türkei, Indien oder Japan an. Es gab aber auch eine Gelegenheit, Kalorien zu verbrennen: „Anrath auch einmal von oben sehen“: Mit diesem Slogan warb der Kirchbauverein für eine Turmbesteigung.

Garantiert windstill war es in den Geschäften. Herrenausstatter Sebastian Commans zeigte sich nicht unzufrieden mit dem Start ins Weihnachtsgeschäft. Buchhändler Frank Theelen bot auf einem Tisch unter einem riesigen Schirm eine große Auswahl von Büchern mit Weihnachtsgeschichten an – er äußerte sich über das Weihnachtsgeschäft nicht so positiv. Horst Mueller aus Giesenkirchen brauchte nicht lange, um die erste Krippe zu verkaufen. Er hatte auch für Tierfreunde interessante Angebote wie Eichhörnchen-Futterkästen, Vogelhäuser und Insektenhotels.

Übrigens: Am Samstagabend kamen rund 300 Besucher auf den früheren Schulhof vor der ehemaligen Alleeschule, wo ein Discjockey für Stimmung sorgte.

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