Der Auftritt der Kölner Band war der Höhepunkt des Fest-Wochenendes.

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Im typischen Schotten-Karo: Die Gruppe Bings spielte im Festzelt.

Im typischen Schotten-Karo: Die Gruppe Bings spielte im Festzelt.

Reimann, Friedhelm (rei)

Im typischen Schotten-Karo: Die Gruppe Bings spielte im Festzelt.

Schiefbahn. 2500 Besucher kamen am Freitagabend zum Brings-Konzert. Es war der Höhepunkt der dreitägigen Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Schiefbahn.

Obwohl das Festzelt für 3000 Besucher ausgerichtet war, ging es in der vorderen Hälfte ganz schön eng zu. Trotzdem bekam nur eine einzige Besucherin Kreislaufprobleme. Das zweieinhalbstündige Konzert verlief ansonsten absolut störungsfrei.

Ihr eigenes Jubiläumskonzert – Brings gibt es jetzt seit 20 Jahren – hatten die fünf Musiker Mitte Juli vor 47 000 Zuschauern in Köln gegeben. Aber auch in Schiefbahn stimmte die Kulisse – und die Stimmung. Die Besucher sollten sich als textsicher erweisen, und das galt nicht nur für die „Superjeile Zick“.

Der Zeltboden bebte, so begeistert gingen die Fans mit. Stephan Brings trug wieder sein Markenzeichen, den Schottenrock. Die vier übrigen Bandmitglieder – darunter mit Christian Blüm der Sohn des früheren Arbeitsministers Norbert Blüm sowie Kai Engel, der Sohn von Ex-Black-Fööss-Frontmann Tommy Engel – traten in Hosen mit Karomustern auf.

Brings bringt zwar „kölsche Tön“, zeigte sich vor allem aber sehr rockig. Und sozialkritisch, wie der Song „Wäm jehürt die Stadt?“.

Die Fans waren nicht nachtragend: Brings hatte vom 100-jährigen Feuerwehrjubiläum gesprochen. Löschzugführer Ralf Okonnek auch, und zwar aus gutem Grund: Er begrüßte Martin und Elke Just. Das Paar hatte sich auf der Jubiläumsfeier vor 25 Jahren kennengelernt. rudi

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