Der Willicher Kinderschutzbund lädt wieder zum Fest in den Neersener Schlosspark ein.

Der Willicher Kinderschutzbund lädt wieder zum Fest in den Neersener Schlosspark ein.
Das Kinderfest rund ums Schloss mit großem Trödelmarkt ist seit vielen Jahren ein Besuchermagnet. Archiv

Das Kinderfest rund ums Schloss mit großem Trödelmarkt ist seit vielen Jahren ein Besuchermagnet. Archiv

Hüskes

Das Kinderfest rund ums Schloss mit großem Trödelmarkt ist seit vielen Jahren ein Besuchermagnet. Archiv

Willich. Der Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes hält mit seinen knapp 250 Mitgliedern ein breites Angebot zum Wohle der jüngsten Bürger der Stadt bereit. Offene Sprechstunden bei Familientherapeutinnen gehören ebenso dazu wie die Ausbildung und Vermittlung von Babysittern, Selbstbehauptungs- und Elternkurse sowie Gruppen für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien. Das meiste davon passiert eher im Verborgen, doch einmal im Jahr macht der Verein im großen Stil auf sich aufmerksam. Aus Anlass des weltweiten „Tag des Kindes“ gibt es immer ein großes Kinderfest im Neersener Schlosspark – diesmal schon zum 17. Mal. Mehr als 5000 Besucher werden erwartet.

Bei Gudrun Schöniger laufen die Fäden zusammen

Von Anfang an dabei ist Gudrun Schöniger, bei der auch in diesem Jahr wieder die organisatorischen Fäden zusammenlaufen und der das Fest nach eigenem Bekunden „sehr am Herzen liegt“. Gemeinsam mit Martina Weiss, Hannelore Lönnendung und Roman Lieutenant ist sie auch diesmal wieder dabei, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das am Sonntag, 17. September, von 11 bis 17 Uhr über die Bühne gehen soll. Der eigentliche Weltkindertag, so informiert der stellvertretende Vorsitzende Dieter Lambertz, sei zwar erst einige Tage später, doch wegen der Bundestagswahl am 24. September sei man um eine Woche nach vorne gerückt.

Rund 30 Organisationen und Vereine werden sich im Park mit unterschiedlichen Spiel- und Spaßangeboten präsentieren – von A wie Altenhilfe bis T wie Taekwondo Schiefbahn. Eine Carrerabahn gehört ebenso dazu wie die beliebte Spritzwand der Jugendfeuerwehr sowie eine Hüpfburg, die von den Rotariern aufgebaut wird. Auf der Bühne treten diverse Nachwuchs- und Schulbands auf, am Nachmittag gibt es Auftritte der Jonglage-Gruppe des TV Schiefbahn, der Halle 22, von Tommy’s Tanzstudio, der Tanz-Akademie sowie der Turnvereine aus Willich und Schiefbahn. Sportvorführungen gibt es auf der Wiese.

Ebenso dazu gehört traditionell ein Trödelmarkt mit rund 100 Ständen. „Mehr wollen wir auch nicht“, sagt Lambertz, der diesen Bereich organisiert. Anmeldungen für den Trödel seien bis zum 10. September möglich, die Teilnahme kostet fünf Euro – und einen Kuchen fürs Büffet.

„Uns kommt es nicht auf den Profit an, sondern wir wollen Eltern und Kindern etwas bieten“, hebt Lambertz hervor. Alle Spiele und der Eintritt sind umsonst, Geld kosten nur Kaffee, Kuchen, Würstchen und Pizza – letztere wird vom Team des „Castello“ serviert. Der Erlös des Festes geht an den Kinderschutzbund, der damit einen Teil seines breiten Angebots finanzieren kann.

Zum Trödelmarkt anmelden kann man sich in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes im alten Schiefbahner Rathaus an der Hochstraße. Erreichbar ist es unter Tel. 02154/80008 oder per E-Mail an:

info@kinderschutzbund-willich.de

Bei einer Tombola gibt es unter anderem eine Berlin-Reise für zwei Personen zu gewinnen, die Uwe Schummer (MdB) gestiftet hat.

 

Bürgermeister Josef Heyes als Schirmherr eröffnet das Fest gemeinsam mit dem Vorsitzenden des DKSB-Ortsverbands, Mario Sagner, um 11 Uhr.

 

Wie Dieter Lambertz am Rande der Pressekonferenz bestätigte, plant der Kinderschutzbund nach den Sommerferien 2018 den Komplett-Umzug (Geschäftsstelle, Vorkindergarten, Second-Hand-Laden) ins Souterrain des ehemaligen Anrather Krankenhauses. Die beengten Räume unter dem Dach des alten Schiefbahner Rathauses müssen dringend saniert werden. Das gilt auch für das derzeit leerstehende, etwa 300 Quadratmeter große Souterrain in Anrath, wo nach Auskunft von Kämmerer Willy Kerbusch Feuchtigkeitsschäden umfangreich beseitigt werden müssen. Eine anschließende Nutzung durch den KSB müsse aber noch politisch abgesegnet werden, betont der Kämmerer.

 

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