Markus Gather stellt die Position seiner Partei in Anrath klar.

Anrath. Die Grundposition der SPD Anrath zum Thema Vollsortimenter im Ort hat Markus Gather formuliert. Als Anlass dafür nennt der Ratsherr eine „verzerrte Darstellung der SPD-Position“ durch die politischen Mitbewerber und zum Teil auch in den Medien.

„Die SPD ist nicht gegen einen Vollsortimenter in Anrath. Als sinnvoll erachtet sie jedoch diesen nur, wenn die Lage des Geschäfts auch wirklich im Ortskern angesiedelt wird. Nur so kann dies zu Synergieeffekten für den restlichen Handel führen und nur so können die Wünsche und Erwartungen der – vor allem älteren Bevölkerungen – erfüllt werden“, hebt Gather hervor.

Leider sei festzustellen, dass den entsprechenden Branchenketten sowohl die Einkaufskraft durch die Bevölkerungsanzahl als auch die möglichen Baugebiete von den Quadratmeterzahlen her zu niedrig seien. „So kam es auch zur Umstellung des Kaiser’s Marktes zu Netto und nicht zu einem Vollsortimenter.“ Der Einfluss der Politik sei sehr gering. „Unternehmen entscheiden nach ihrer Sicht der Wirtschaftlichkeit und nicht nach politischem Willen.“

Klarstellen möchte die SPD ein Zitat von Ratsherr Ralf Oerschkes, das nach der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses kursierte. Dieses sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. „Herr Oerschkes hatte im ironischen Ton darauf hingewiesen, dass es keine geeignet große freie Fläche im Ortskern zurzeit für den Vollsortimenter gäbe außer dem Kirmesplatz, den man wohl kaum dafür in Betracht ziehe, denn niemand wolle die Kirmes und das Schützenfest abschaffen“, heißt es in der Presseerklärung. An dem Bedürfnis und dem Wunsch der Anrather Bevölkerung nach einem Vollsortimenter habe Oerschkes nicht gezweifelt. Red

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