Der Renneshof hatte alle Interessierten eingeladen. 50 neue Mitglieder sind am Wochenende hinzugekommen.

Etliche Besucher kamen am Wochenende zum Renneshof, um Golf zu spielen und sich über den neuen Club zu informieren.
Etliche Besucher kamen am Wochenende zum Renneshof, um Golf zu spielen und sich über den neuen Club zu informieren.

Etliche Besucher kamen am Wochenende zum Renneshof, um Golf zu spielen und sich über den neuen Club zu informieren.

Friedhelm Reimann

Etliche Besucher kamen am Wochenende zum Renneshof, um Golf zu spielen und sich über den neuen Club zu informieren.

Anrath. Auf Sonnenschein mussten die Besucher der Golfanlage Renneshof am Wochenende weitgehend verzichten. Für viele sollte sich der Besuch beim Tag der offenen Tür dennoch lohnen: Sie entschieden sich, Mitglied im neuen Golfclub zu werden.

Bürgermeister Josef Heyes war am Freitagnachmittag angeradelt gekommen - er versprach, bis zur offiziellen Eröffnung den Umgang mit dem Golfschläger einigermaßen zu beherrschen.

Udo Klemens und die Eheleute Walter und Bärbel Fräbel waren aus Dortmund angereist. Sie kennen den Golflehrer und Mitgesellschafter des Golfclubs Renneshof, David Haggart. Ihn schätzen sie so sehr, dass sie eine Anfahrt von 80 Kilometern in Kauf nehmen würden, um auf seinem Gelände zu spielen.

Wo einst Vieh graste, werden nun Bälle abgeschlagen

Gisbert Selders ist Mitglied im Golfclub Duvenhof und kam aus geschäftlichem Interesse vorbei: Er möchte die Eingrünung vornehmen. "Es dauert fünf bis zehn Jahre, bis der Platz eingewachsen ist", erklärte Selders.

Was macht es denn reizvoll, auf einem Platz zu spielen, der noch ganz neu ist? "Viele Neu-Golfer werden es vorziehen, in einem ganz neuen Club zu spielen, statt sich in eine bestehende Gemeinschaft zu integrieren", ist sich Selders sicher.

Auch die Preise hält er für vergleichsweise moderat. Der einmalige Beitrag beträgt auf der Golfanlage Renneshof 3000 Euro beziehungsweise 5000 Euro für Ehepaare, der Jahresbeitrag liegt bei 1450 Euro für Erwachsen, 250Euro für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren und nur 50 Euro für Kinder bis 12 Jahre.

Theresia Siemes, der der denkmalgeschützte Vierkanthof aus dem Jahre 1861 mit dem umlaufenden Graben gemeinsam mit Ehemann Josef gehört, ist erleichtert: "Ich habe jetzt ein gutes Gefühl. Uns war es vor allem darum gegangen, dass die Pflege der 55 Hektar gewährleistet ist."

Wo einst Vieh graste, wurden jetzt erste Bälle abgeschlagen. Ob die Spieler wohl ahnten, dass sie sich einem hochromantischen Ort näherten, dem so genannten Freudenberg, der höchsten Erhebung Anraths? Dort, wo die Rotbuchen stehen, haben sich seit Generationen frisch verliebte Paare getroffen. Das kann so bleiben: "Die Allee wird weiterhin öffentlich zugänglich bleiben", erklärte Theresia Siemes.

David Haggart ist zuversichtlich: "Golf ist ein Wachstumssport und in den vergangenen zehn Jahren ist hier in der Region kein neuer Platz eröffnet worden." Mitgesellschafterin Ingeborg Witt ist sich sicher: "Es gibt noch sehr viel Bedarf."

50 neue Mitglieder sind am Wochenende hinzugekommen. Haggart: "Unsere Erwartungen sind erfüllt. Besonders am Sonntag war der Andrang groß." Zurzeit habe der Golfclub Renneshof 265 Mitglieder. Rund 700 sollen es einmal werden.

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