Ehrung: Im Anrather Gymnasium ist der Willicher Umweltschutzpreis verliehen worden.

Bei der Siegerehrung: Links die drei Drittplatzierten, in der Mitte und rechts die beiden Sieger-Teams.
Bei der Siegerehrung: Links die drei Drittplatzierten, in der Mitte und rechts die beiden Sieger-Teams.

Bei der Siegerehrung: Links die drei Drittplatzierten, in der Mitte und rechts die beiden Sieger-Teams.

Reimann

Bei der Siegerehrung: Links die drei Drittplatzierten, in der Mitte und rechts die beiden Sieger-Teams.

Anrath. Alle haben sich um die Umwelt verdient gemacht, aber nur drei können letztlich gewinnen: Am Mittwochabend wurde im Anrather Lise-Meitner-Gymnasium der Willicher Umweltschutzpreis 2009 verliehen.

Erstmals gab es zwei 1.Preise. Phillip Scherer (12) und Daniel Schraml (13) hatten sich intensiv mit dem Thema "CO 2-Belastung durch den Schulbetrieb" befasst. Niklas Leven (16) und Christoph Scheinert (16), schon in den vergangenen Jahren vom Erfolg verwöhnt, hatten sich Gedanken gemacht zum Thema "Wasserregeneration durch Mikroorganismen" gemacht. Der 3. Preis ging an Lukas Schacht (11), Dominic Strauch (11) und Thomas Vogt (11): Das Trio hatte eine Gewässeruntersuchung im Schlosspark vorgenommen.

Bürgermeister Josef Heyes war klimaneutral zur Preisverleihung gekommen: Er hatte sich trotz eisiger Kälte für das Fahrrad entschieden. Das Gymnasium bot sich als Ort der Preisverleihung an, denn alle Schüler, die Vorschläge eingereicht hatten, besuchen diese Schule.

Heyes lobte das Engagement von Lehrer Klaus Thomé - der versteht es seit Jahren, die Jugendlichen für naturwissenschaftliche Themen zu begeistern. "Die Jury hatte es nicht leicht, es waren durchweg interessante Themen, die da bearbeitet wurden", erklärte Heyes.

Die Drittplatzierten haben unter anderem herausgefunden, dass die Wassergüte im Schlosspark nicht optimal ist. Ihre Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Wasserqualität sind mit relativ geringem finanziellen Einsatz umsetzbar - dafür gab es Urkunden und 100 Euro.

Bei der Untersuchung der CO2-Belastung durch den Schulbetrieb wurde deutlich: Zwei Drittel der Belastungen fallen durch die Schul- und Arbeitswege an. Philipp Scherer und Daniel Schraml freuten sich über die Urkunden und eine Geldprämie von 250 Euro. Eine Holzsskulptur erinnert an den Erfolg, wenn die Prämie längst ausgegeben ist.

Sie wurden bereits vom Institut für pädagogische Naturwissenschaften in Kiel ausgezeichnet und erhielten den dritten Preis bei "Jugend forscht" NRW im Bereich Geowissenschaften. Und 2006 und 2007 bekamen sie den Willicher Umweltpreis. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei: Niklas Leven und Christoph Scheinert holten jetzt erneut Platz 1. Sie haben sich auf wissenschaftliche Weise mit der Wasserregeneration für Mikroorganismen befassten. Ihre theoretischen Versuche übertrugen sie auf offene Fließgewässer wie die Cloer.

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