Vier Bands aus Willich heizten dem Publikum im Jugendzentrum in Anrath ein.

Auch die Band „BöILED BOBCäts“ kam beim Publikum in Anrath gut an.
Auch die Band „BöILED BOBCäts“ kam beim Publikum in Anrath gut an.

Auch die Band „BöILED BOBCäts“ kam beim Publikum in Anrath gut an.

Kurt Lübke

Auch die Band „BöILED BOBCäts“ kam beim Publikum in Anrath gut an.

Anrath. Es war schon spät, als der letzte Akkord für ein Halleluja im Jugendfreizeit-Zentrum (JFZ) Titanic angeschlagen wurde. Satte vier Stunden gab es rockige Töne von vier Bands auf die Ohren, die vor allem eines zeigten: Freude an der Rockmusik. Das junge Publikum, unter das sich aber auch ältere - und nicht immer nur Eltern der Akteure - mischten, hatte viel Spaß. Headbanging in den ersten Reihen vor der Bühne war nur ein Ausdruck dafür.

"In den letzten beiden Wochen standen sie täglich um 15Uhr auf der Matte, um im Proberaum zu üben."

Simone Benen, Organisatorin, zur Vorbereitung der Band "Todo-o-nada"

Schon zum vierten Mal hatten vier junge Bands aus Willich im Titanic bei "Drei Akkorde für ein Halleluja" eine Plattform, sich live vor Publikum präsentieren zu können. Simone Benen und Markus Lefen vom JFZ, die Streetworkerin Marion Tank sowie Dirk Windbergs von der mobilen Jugendarbeit hatten sich zusammengetan, den Abend auf die Beine zu stellen. Und landeten wieder einen Volltreffer.

Eine Band war schon Wochen vor dem Tag ganz aufgeregt, nämlich "Todo-o-nada". Hierhinter verstecken sich vier Anrather Jungs und ein Neersener Mädel im Alter von rund 15 Jahren. Simone Benen: "In den letzten beiden Wochen standen sie täglich um 15 Uhr auf der Matte, um im Titanic-Proberaum zu üben." Alles wollten sie richtig machen - immerhin standen sie am Freitag zum ersten Mal auf der Bühne.

"Todo-o-nada" kam richtig gut an. Besonders die Cover-Version von Robbie Williams’ "Let me entertain you" konnte sich hören lassen. Nach dem Auftritt waren die Musiker zum einen arg verschwitzt, zum anderen restlos zufrieden.

"Frame of mind" kam ganz ohne Krawatte

Die jüngere Schwester von Drummer Max wusste stolz zu berichten, dass auch Oma und Opa im Publikum mitgehört hatten. Max selbst war wichtig, dass nach den 50 rockigen Minuten die Krawatte noch richtig saß. Ohne Krawatte kam "Frame of mind" auf die Bühne, eine Band, die sich am Anrather Gymnasium gefunden hat. Besonders die Urschreie der Sängerin, die immer mal wieder Bestandteil der Rocksongs waren, taten es dem Publikum an. Aber auch Gitarrenläufe, die eher im Hintergrund blieben, konnten sich hören lassen.

Bevor "CLARKY5 3ACON" das Programm schloss, war es noch an der Willicher Formation "BöILED BOBCäts", die Stimmung weiter anzuheizen.

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