Neben der Anrather Musikern traten auch die Nachwuchsbands Divertity und Revolver Facelift im Jugendheim Titanic auf.

Rockparty im Jugendheim Titanic: Nachwuchsbands auf Tuchfühlung mit Fans.
Rockparty im Jugendheim Titanic: Nachwuchsbands auf Tuchfühlung mit Fans.

Rockparty im Jugendheim Titanic: Nachwuchsbands auf Tuchfühlung mit Fans.

Rockparty im Jugendheim Titanic: Nachwuchsbands auf Tuchfühlung mit Fans.

Anrath. "Das war krass, echt." Das Schulterklopfen hatten sich die Rockmusiker im Jugendfreizeitheim Titanic verdient. Bei der Rock-Party mischten drei Formationen die jungen Leute auf. Neben den Bands Divertity (Brüggen) und Revolver Facelift waren viele der 150 Besucher für die Formation der Todo o Nada gekommen. Die vierköpfige Band aus Anrath kam zu einem phonstarken Heimspielerfolg.

"Wir sind ein ziemlich ökumenischer Haufen."

Ben Fehrholz, Sänger der Band Todo o Nada aus Anrath

Die spanische Bezeichnung Todo o Nada steht für alles oder nichts. Die vier 15- und 16-jährigen Musiker Max Germer, Jan Dreyer, Ben Fehrholz und Lukas Böhner gaben alles, spielten auch bei den stürmisch geforderten Zugaben eigene Texte des alternativen Rocks. "Die Anrather Jungs waren stark, weil man ihre Texte verstehen und mitsingen kann", darin waren sich Josephine Königshofen (15) und Ann-Kathrin Voigt (16) einig. Die Zwei waren aus Willich gekommen, fanden auch Leadsänger Ben "ganz schön schnuckelig".

"Eine Super-Stimmung" war es nicht nur für Titanic-Leiterin Simone Beenen, die den Auftritt der drei Bands mit Markus Lefen und den Willicher Streetworkerinnen Marion Tank und Sonja Menthe organisiert hatte. "Drei Akkorde für ein Halleluja" hieß erinnernd an die frühe Punk-Phase in den späten 70ern das Motto des Abends, an dem auch Revolver Facelift und Divertity leidenschaftlich aufspielten und ihre Fans dabei hatten. Sogar Eltern der Brüggener Bandmitglieder kamen ins Jugendheim.

"Wir sind ein ziemlich ökumenischer Haufen", sagt der Sänger von Todo o Nada, Ben Fehrholz, anschließend im Keller des Jugendheims. Dort wird regelmäßig geprobt. Das Quartett, seit einem Jahr zusammen, hatte sich bei Ferienlagern der katholischen Anrather Gemeinde und durch das evangelische Ten Sing-Ensemble kennen gelernt. Von ihrem Taschengeld kaufen sie sich ihre Instrumente. "Es wäre schön, wenn wir noch einen Gitarrenverstärker hätten", wünschte sich Gitarrist Lukas Böhner.

Simone Beenen blickte voraus: "Als nächstes stellen wir die Trendsportart Parkour vor." Dabei geht es um die Überwindung von Hindernissen. In der Leineweberhalle soll die immer beliebter werdende Sportart am Sonntag, 28. März, ab 15 Uhr, gezeigt werden. Todo o Nada sind wieder zu hören bei der Ten Sing-Show, am Samstag, 20. März, in der Josefshalle, Beginn: 19.30 Uhr.

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