Im Willicher Planungsausschuss hat sich die Mehrheit der Politiker für den Bebauungsplan ausgesprochen.

wza_548x391_459486.jpeg
Golfen auf dem Gelände des Renneshofes: Dieser Bebauungsplan lag im Februar aus. Dabei ging es um aktuelle Änderungen, um den Weg an der Landstraße 379.

Golfen auf dem Gelände des Renneshofes: Dieser Bebauungsplan lag im Februar aus. Dabei ging es um aktuelle Änderungen, um den Weg an der Landstraße 379.

Golfen auf dem Gelände des Renneshofes: Dieser Bebauungsplan lag im Februar aus. Dabei ging es um aktuelle Änderungen, um den Weg an der Landstraße 379.

Anrath. Der Bebauungsplan "Golfplatz Holterhöfe" ist so gut wie beschlossen. Die endgültige Entscheidung trifft nächste Woche der Rat, aber der Planungsausschuss empfahl schon jetzt mit großer Mehrheit, das Projekt zu ermöglichen.

"Alle Fraktionen haben sich mit dem Bebauungsplan in einer Weise befasst, wie es sonst nicht üblich ist", sagte Ausschuss-Vorsitzender Jochen Kock (SPD). Man habe alle Interessen gegeneinander abgewogen: "Wir sind sehr sorgfältig mit dieser nicht konfliktfreien Sache umgegangen." Landwirte hatten im September 2008 gegen den geplanten Golfplatz protestiert, u.a. weil wertvollste Böden der Landwirtschaft entzogen würden.

Die Technische Beigeordnete Martina Stall sagte im Ausschuss, dass Bedenken gegenüber einer Gastronomie auf dem Renneshof durch ein Geruchsgutachten ausgeräumt werden konnten. Schweinezuchtbetrieb und Gastronomie vertragen sich.

Georg Schumacher (FDP) meinte: "Es ist ein sehr schöner Hof. Ich kann verstehen, dass die Familie Siemes ihn in dieser Form erhalten will." Was Schumacher nicht gefiel: "Dass für den Golfplatz 50 Hektar Ackerland geopfert werden." Für ihn ist vorrangig, "dass die Bevölkerung etwas zu Futtern hat".

"Wir sind sehr sorgfältig mit dieser nicht konfliktfreien Sache umgegangen."

Paul Schrömbges (CDU) verriet, dass es in seiner Fraktion eine Stimme gegen den Golfplatz gegeben habe. Klaus-Dieter Will (SPD) sagte, dass das Meinungsbild in seiner Fraktion so eindeutig nicht gewesen sei. Aber auch in der SPD sind die Befürworter in der Überzahl.

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, sind aber auch für den Bebauungsplan", bekannte Roland Müller (Grüne). Mit Nein stimmte die FDP.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer