Klaus-Thomas Riedel ist seit 35 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Bürgermeister Josef Heyes (l.), Thomas Metzer (2.v.r.) und Heiner Schmitz (r.) gratulierten Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel.
Bürgermeister Josef Heyes (l.), Thomas Metzer (2.v.r.) und Heiner Schmitz (r.) gratulierten Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel.

Bürgermeister Josef Heyes (l.), Thomas Metzer (2.v.r.) und Heiner Schmitz (r.) gratulierten Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel.

Bürgermeister Josef Heyes (l.), Thomas Metzer (2.v.r.) und Heiner Schmitz (r.) gratulierten Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel.

Anrath. Sein Lehrherr Karl Bermes hatte ihm vor 35 Jahren den Tipp gegeben, als die Wehrpflicht drohte: "Geh’ doch zur Feuerwehr!" Klaus-Thomas Riedel hörte auf seinen Chef, hat es mittlerweile bis zum Kreisbrandmeister und stellvertretenden Bezirksbrandmeister gebracht.

Sein Jubiläum hat er in der Gaststätte "En de Spoul" groß gefeiert. "Die Willicher Bürger sind bei Ihnen in guten Händen", sagte Bürgermeister Josef Heyes. Er überreichte dem 53-Jährigen das Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Gold mit Spange von NRW-Innenminister Ingo Wolf.

Stadtbrandmeister Thomas Metzer sagte: "Thomas Riedel lässt die Menschen nicht allein stehen - auch nicht die Feuerwehrleute. Alles, was er macht, ist vorbildlich." Auch Martin Zinnel, Geschäftsbereichsleiter Einwohner und Ordnung der Stadt Willich, lobte Riedel: "Er hat immer ein offenes Ohr, ohne dass man das Gefühl hat, man spreche mit Seiner Hoheit."

Dass Willich als einzige Kommune ihrer Größenordnung keine Berufs-, sondern eine Freiwillige Feuerwehr habe, sei auch auf das Engagement Riedels zurückzuführen. Er hat unter anderem die Jugendfeuerwehr initiiert.

Heiner Schmitz vom Anrather Löschzug erinnerte daran, wie Riedel, der als Neunjähriger mit seinen Eltern von Düsseldorf nach Anrath zog, als junger Feuerwehrmann "einen Crashkurs in Anrather Platt" bekommen hatte.

Riedel hat nach Lehre und Abitur Wirtschaftswissenschaften in Duisburg und Mönchengladbach studiert. Als Diplom-Betriebswirt arbeitete er bei der Industrie- und Handelskammer. Als er Kreisbrandmeister wurde, wechselte er zur Wirtschaftsförderung der Stadt Willich. Der Vater zweier Töchter nutzt seine rare Freizeit zum Reisen und Lesen. "Eine 40-Stunden-Woche habe ich höchst selten. Meistens sind es 60 bis 70, können aber auch schon mal 100 Stunden sein." Trotzdem steht für ihn fest: "Ich würde rückblickend alles wieder genauso machen." rudi

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