Für Alt-Willich ist der Neubau einer Halle in Sicht.

Rund um die Kulturhalle in Schiefbahn gibt es nicht genug Parkplätze, deshalb sollten zunächst nur 240 Besucher zum Möhnentreiben kommen dürfen.
Rund um die Kulturhalle in Schiefbahn gibt es nicht genug Parkplätze, deshalb sollten zunächst nur 240 Besucher zum Möhnentreiben kommen dürfen.

Rund um die Kulturhalle in Schiefbahn gibt es nicht genug Parkplätze, deshalb sollten zunächst nur 240 Besucher zum Möhnentreiben kommen dürfen.

Lübke, Kurt (kul)

Rund um die Kulturhalle in Schiefbahn gibt es nicht genug Parkplätze, deshalb sollten zunächst nur 240 Besucher zum Möhnentreiben kommen dürfen.

Willich. Die Aufregung um die Altweiber-Veranstaltung der KG Torfmöps in der Kulturhalle hat sich immer noch nicht ganz gelegt. Wie berichtet, hatte die Stadt für das Möhnentreiben nur 240 Besucher genehmigen wollen – in den vergangenen Jahren waren es bis zu 600 gewesen.

Erst nachdem er Bürgermeister Josef Heyes eingeschaltet hatte, konnte Torfmöps-Präsident Rainer Füsgen am Freitag der WZ erklären: „Wir dürfen in etwa die gleiche Besucherzahl wie immer haben.“

Wie viele Besucher genau genehmigt werden, ist noch unklar

Während sich die Technische Beigeordnete Martina Stall zu dieser Kehrtwende der Verwaltung nicht äußern wollte, erläuterte Josef Heyes Hintergründe.

Die Zahl der genehmigten Sitzplätze sei gesetzlich an die Zahl der vorhandenen Parkplätze gebunden. Die ist rund um die Kulturhalle sehr klein, so dass zunächst nur 240 Besucher genehmigt worden seien.

Er habe nach einem Gespräch mit der Sparkasse Krefeld nun erreichen können, dass die dortigen Kundenparkplätze zur Verfügung stehen, so Heyes. Weitere Plätze gebe es rund um die Hubertus-Kirche. Welche exakte Besucherzahl so unterm Strich in der Kulturhalle erreicht werden könne, müsse noch errechnet werden, erklärte der Bürgermeister. Auf jeden Fall „weitaus mehr“ als 240.

Insgesamt äußert sich Josef Heyes sehr unzufrieden zu den andauernden Saalproblemen der Stadt. Immer neue Klagen, Gesetze und Auflagen bereiteten ihm „Sorgen um die Fortsetzung der ehrenamtlichen Arbeit“, so vor allem im Brauchtum.

Zumindest in Alt-Willich deutet sich allerdings eine Lösung an: Die Pläne für den Neubau einer schlicht gehaltenen Veranstaltungshalle zwischen Schwimmbad und Jakob-Frantzen-Halle sind in Vorbereitung, mit möglichen Investoren habe man schon gesprochen.

Die Halle soll 800 Sitzplätze haben. „Unser Ziel ist es, dass sie im März 2015 zur Verfügung steht, wenn der Kaisersaal Schiffer geschlossen wird.“ WD

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