Aus einem stark verrauchten Wohnhaus hat die Feuerwehr bei einem Brand in der Nacht auf Montag eine Frau gerettet, die eine Rauchvergiftung erlitt. Bei dem Einsatz verletzten sich zwei Feuerwehrmänner leicht.

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Mehrere Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz in dem stark verrauchten Wohnhaus.

Mehrere Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz in dem stark verrauchten Wohnhaus.

Günter Jungmann

Mehrere Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz in dem stark verrauchten Wohnhaus.

Viersen. Zwei Feuerwehrleute und eine Frau sind bei einem Brand in einem Wohnhaus in Viersen in der Nacht auf Montag verletzt worden. Zahlreiche Katzen wurden in Sicherheit gebracht. 

Wie die Feuerwehr berichtete, war ihr kurz vor 3 Uhr gemeldet worden, dass in dem Gebäude an der Ecke  Bismarckstraße/Vogteistraße ein Kellerraum in Flammen stand. Vor Ort retteten die Florianer unter Atemschutz  eine Frau aus dem stark verrauchten Haus. Die Frau wurde mit Hilfe von Steckleitern aus dem ersten Stock geholt. Weitere Menschen befanden sich nicht in dem Gebäude. Die Frau wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins  Krankenhaus  gebracht.

Bei der Suche nach dem Brandherd stürzte ein Feuerwehrmann im Keller in ein leeres Schwimmbecken und zog sich Prellungen zu. Der zweite Mann knickte mit dem Fuß um, als er seinen Kameraden aus dem Becken zog. Das Haus wurde gelüftet und mit einer Wärmebildkamera untersucht. Das Ordnungsamt kümmerte sich um zahlreiche Katzen, die im Haus gefunden wurden, sicherte Türen und Fenster nach Abschluss der Löscharbeiten. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.

Der Feuerwehreinsatz endete um 6.30 Uhr. Die Polizei sperrte für die Löscharbeiten die Bismarck- und die Vogteistraße für den Verkehr. Brandermittler der Kriminalpolizei  kümmern sich nun um die Ursache des Feuers. (Red)

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