Das Wetter spielte in Viersen geradezu traumhaft mit.

tulpensonntag
Immer die Uhr(en) im Blick hatte der Freundeskreis Flattermann. Die Mitglieder waren als „Zeit-Diebe“ unterwegs.

Immer die Uhr(en) im Blick hatte der Freundeskreis Flattermann. Die Mitglieder waren als „Zeit-Diebe“ unterwegs.

Besonders farbenfroh präsentierten sich diese Närrinnen.

Baum, Bild 1 von 2

Immer die Uhr(en) im Blick hatte der Freundeskreis Flattermann. Die Mitglieder waren als „Zeit-Diebe“ unterwegs.

Viersen. Für Zugleiter Elmar Orta war klar: „Petrus mot ne Vierscher sin.“ Mit ihm freute sich das Viersener Prinzenpaar André I. und Sabrina I. – die Tollitäten sagten unisono: „Darauf haben wir gehofft. Und jetzt ist es wahr geworden, unser Prinzenpaarwetter.“

Als bei elf Grad plus, einem strahlend blauen Himmel und Sonne satt der Zeiger der Uhr von St. Remigius 14.11 Uhr zeigte, gab Orta das Startsignal zum pünktlichen Zugbeginn. 2500 Teilnehmer setzten sich in Bewegung. Schon ließen die Krümelmonster der Dülkener Landjugend ihren heimatlichen Stadtteil hochleben: „Gloria tibi Dülken“. Derweil bützte ein Mitglied der Prinzengarde noch schnell eine hübsche Närrin.

Karneval wird auch am Nord- und am Südpol gefeiert

Die St. Pankratius-Schützenjugend aus Schwalmtal-Amern bewies mit ihrem Nord-Südpol-Wagen, dass Karneval überall gefeiert wird. Und die Blau-Wette Jonges signalisierten mit Luftballons ihr närrisches Jubiläum: 55 Jahre.

Boisheimer Bienen flogen ein, Vampire schickte die Servicegesellschaft Viersen in den Narrentreck. Die Rintger Buure hatten traditionell ein Pferdegespann vor ihrem Wagen.

Dicht gedrängt standen die rund 25 000 Besucher an der Straße, viele von ihnen kostümiert. Und die Kamelle-Rufe blieben nicht unerhört: Süßes in vielfältiger Form flog unters Narrenvolk. Dieses spendete den beiden niederländischen Musikzügen besonders viel Applaus – wegen der perfekten Formation und Schrittkombination. Auch aus einem anderen Nachbarland waren Jecke dabei: Viersens französische Partnerstadt Lambersart war mit einer Fußgruppe vertreten.

Rund 25 000, schätzten die Verantwortlichen.

2500 in 92 Zugeinheiten.

Die KG Hoseria, die Gesellschaft des Prinzenpaares, hatte den Zirkus, die „Zauber- und Wunderwelt“ in den Zug entsandt. Samba-Rhythmus kam von den Roahser Jonges. Das passte zum WM-Jahr 2014 in Brasilien wie das Viersener Motto: „Vierscher Jecke blieve am Ball“.

Passend zum Wetter: Der Festwagen und die Fußgruppe des Fidelen Kränzchen hatten Surfbretter und -segel dabei: Sonne, Strand und mehr – und das Anfang März.

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