Bis Mitte 2011 soll das Gebäude an der Oberrahser Straße/Ecke Süchtelner Straße fertig sein. 5,5 Millionen Euro werden investiert.

Legten gestern den Grundstein für die Tageskliniken (v.l.): Lorenz Bahr, Günter Thönnessen, Ingo Schabrich, Harry K. Voigtsberger und Renate Hötte.
Legten gestern den Grundstein für die Tageskliniken (v.l.): Lorenz Bahr, Günter Thönnessen, Ingo Schabrich, Harry K. Voigtsberger und Renate Hötte.

Legten gestern den Grundstein für die Tageskliniken (v.l.): Lorenz Bahr, Günter Thönnessen, Ingo Schabrich, Harry K. Voigtsberger und Renate Hötte.

Legten gestern den Grundstein für die Tageskliniken (v.l.): Lorenz Bahr, Günter Thönnessen, Ingo Schabrich, Harry K. Voigtsberger und Renate Hötte.

Viersen. Lange wurde geplant, seit einigen Wochen wird an der Ecke Oberrahser Straße/ Süchtelner Straße gebuddelt - und gestern wurde der Grundstein gelegt. Es ist der offizielle Startschuss für den Bau von zwei Tageskliniken und den Ausbau der dezentralen psychiatrischen Versorgung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Die Fertigstellung ist für Mitte 2011 geplant.

2001 hat es die ersten Planungen gegeben

Mit dem Neubau der Gerontopsychiatrischen Tagesklinik in Viersen will die LVR-Klinik ein modernes wohnraumnahes Angebot für die Zielgruppe der älteren Menschen schaffen. Gleichzeitig entsteht in dem Gebäudekomplex auch eine allgemeinpsychiatrische Tagesklinik mit 15Plätzen.

Der Neubau wird in massiver Bauweise im Passivhausstandard errichtet. So soll auch Energie eingespart werden. Auf den Hauptdächern wird zudem eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht installiert.

Das Haus wird verklinkert und verputzt und ist behindertengerecht. Ferner verfügt es über einen Aufzug. Das Grundstück hatte der LVR im vergangenen Jahr von der Stadt erworben.

Die Gerontopsychiatrie übernimmt eine Brückenfunktion zwischen der psychiatrisch-psychotherapeutischen und der somatischen Versorgung, zwischen der medizinischen Versorgung, der Pflege und Altenhilfe.

2001 hatte es Vorplanungen gegeben, und seit 2002 war der Neubau beim Land angemeldet. "Die Umsetzung verzögerte sich wegen fehlender Gelder", erklärte Lorenz Bahr, der stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, bei der Grundsteinlegung. Man wolle, so Bahr, "den Menschen eine qualifizierte Hilfe anbieten".

"Das tut der Stadt gut", sagte Bürgermeister Günter Thönnessen. Der Bau war in der Vergangenheit nicht unumstritten: Es hatte Proteste gegeben, weil Bürger befürchteten, von der Klinik könne für die Anwohner "eine Gefahr" ausgehen.

Bevor die Bodenplatte verlegt werden konnte, hatte man auch noch eine Altlast gefunden. Im vergangenen Monat konnte es dann aber losgehen mit dem rund 5,5 Millionen Euro teuren Bau, der über das Konjunkturpaket II des Bundes finanziert wird.

Der Kreis Viersener Sozialdezernent Ingo Schabrich erinnerte daran, dass der demografische Wandel Spezialangebote für ältere Menschen erfordere. "Ich bin froh, dass die Klinik gebaut wird", betonte Schabrich.

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