Zum 30. Geburtstag der Gemeinschaft gab’s auch eine Lesung und viele Infos.

Marieluis Boes mit Tochter Mirja Boes.
Marieluis Boes mit Tochter Mirja Boes.

Marieluis Boes mit Tochter Mirja Boes.

Manfred Baum

Marieluis Boes mit Tochter Mirja Boes.

Viersen. Mit sechs Gästen aus Benin und Togo und vielen Freunden hat die Aktionsgemeinschaft Viersen-Westafrika ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Die Vorsitzende und frühere Viersener Bürgermeisterin, Marina Hammes, verdeutlichte, dass man zwar mit einem gewissen Stolz auf die drei Jahrzehnte zurückblicken könne. Allerdings dürfe man dabei keineswegs die Hände in den Schoß legen - die Arbeit zum Wohle der Menschen in Benin und Togo müsse auch in Zukunft weitergeführt werden.

In Togo hat die Awa inzwischen 470 Patenkinder, die sie betreut. Der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer (CDU) und der Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes (FDP) lobten die Arbeit der Awa, die sich primär um die schulische und berufliche Ausbildung von jungen Menschen kümmert, aber auch die Gesundheitsfürsorge im Fokus hat.

Mit eingebunden in die Arbeit ist seit einigen Jahren auch das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium. Marina Hammes dankte nicht nur dem Gymnasium für seinen Einsatz, sondern auch zahlreichen Sponsoren, die die Arbeit der Awa unterstützen. Zum runden Geburtstag hatten denn auch mehrere Künstler und die Galerie Klaus Benden Kunstwerke zur Verfügung gestellt, die von Comedian Mirja Boes versteigert wurden. Außerdem las sie aus ihrem neuen Buch "Boese Tagebücher", und die rund 200 Gäste lauschten fast andächtig.

Während des gesamten Abends fand ein Basar statt, der viel Zuspruch fand. Mehrfach musste Marina Hammes erläutern, wie man zu einer Patenschaft kommt.

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