Viersen. In einem gemeinsamen Workshop wollen der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die Stadt Viersen ein Entwicklungskonzept für die frei werdenden Flächen auf dem Areal der Rheinischen Kliniken in Süchteln erarbeiten.

Bei dem an die Moersen- und Johannisstraße angrenzenden Gelände handelt es sich um eine Fläche von 16,5 Hektar mit etwa 25 Häusern - denkmalgeschützte villenartige Gebäude ebenso wie Bausünden aus den 60ern.

Externer Berater soll Arbeitskreis leiten

Der Standort zeichne sich durch seine "villenartige Bau- und parkartige Freiflächenstruktur" aus, für die man mit dem LVR versuche, eine passende Nutzung zu finden, erklärt Stadtplaner Walter Jenniches.

Gehobenes Wohnen, jegliche Formen des Gesundheitswesens oder sogar kulturelle Einrichtungen, etwa nach Vorbild des Künstlerdorfes auf der Insel Hombroich, seien zum Beispiel Überlegungen. Vermeiden müsse man ein erhöhtes Verkehrsaufkommen ebenso wie eine Konkurrenz zu den vorhandenen Wohngebieten der Stadt.

Der Workshop soll von einem externen Berater geleitet werden. Die Kosten von 10.000 Euro würden sich Stadt und LVR teilen, sagt Baudezernent Gerd Zenses.

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