Risse, Löcher und abgebrochene Kanten – die kalte Witterung macht der Stadt Viersen Sorgen.

Die Bahnhofstraße: In Viersen muss derzeit viel geflickt werden.
Die Bahnhofstraße: In Viersen muss derzeit viel geflickt werden.

Die Bahnhofstraße: In Viersen muss derzeit viel geflickt werden.

Siemes

Die Bahnhofstraße: In Viersen muss derzeit viel geflickt werden.

Viersen. Wolfgang Halberkann bringt seine Meinung zum Winter 2009/2010 prägnant auf den Punkt: "Das ist nicht normal." Halberkann ist Leiter der Städtischen Betriebe in Viersen und damit von Berufs wegen stark von der Witterung betroffen.

"Die Kosten lassen sich noch gar nicht kalkulieren."

Wolfgang Halberkann von der Stadt Viersen

Nicht nur das Thema Streusalz-Mangel begleitet die Verantwortlichen in diesen kalten Tagen, sondern auch die durch Frost in Mitleidenschaft gezogenen Straßen. "Es ist ein Winter mit erheblichen Schäden", sagt Wolfgang Halberkann. "Das ist ein Extremfall."

Derzeit sei man noch bei der Analyse. Aber etwa 150 Stellen auf Straßen sowie Geh- und Radwegen - Risse, Löcher, Kantenabbrüche - seien bereits bekannt. Halberkann nennt den Bereich Berliner Höhe und die Eichenstraße an der sein Arbeitsplatz liegt, als Beispiele. "Wenn Fahrzeuge über hoch gefrorene Platten fahren, brechen diese", lautet eine Erklärung.

Eine genaue Übersicht über das Ausmaß der Schäden, so der Leiter der Städtischen Betriebe, werde man erst dann bekommen, "wenn der Frost aus dem Boden ist". Voraussetzung dafür: dauerhaft Temperaturen über Null Grad. "Und wann das sein wird, ist auch noch offen."

Einige Schäden werden schon repariert, Schlaglöcher provisorisch mit Kaltbitumen geflickt. Bleibt die Frage nach den Kosten. Haberkann: "Die lassen sich noch gar nicht kalkulieren."

150 einzelne Schäden sind den Städtischen Betrieben derzeit bekannt, sowohl auf Straßen als auch auf so genannten Nebenlagen. Damit sind Geh- und Radwege gemeint.

200 Quadratmeter groß sind manche Flächen, die Frostschäden aufweisen.

2 Monate Arbeit mindestens bedeutet der strenge Winter für Wolfgang Halberkann und seine Mitarbeiter bei den Städtischen Betrieben.

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