Viersen. Ein 28-jähriger Viersener hat gestanden, im Laufe der Woche mehrere Keller aufgebrochen zu haben. An der Remigiusstraße, der Gereonstraße und im Bereich Klostermühle/ Beginenhof wurden seit dem 19. Januar in vier Wohnhäusern jeweils mehrere Kellertüren aufgebrochen (die WZ berichtete).

Bei einer weiteren Tat am Mittwoch, wieder an der Remigiusstraße, wurde der Einbrecher von Hausbewohnern erwischt, konnte aber zunächst fliehen.

Erst leugnete er, dann gestand er die Aufbrüche

Polizeibeamte nahmen den Flüchtigen im Rahmen einer Fahndung am Löhcenter vorläufig fest. Der 28-Jährige gab in seiner Vernehmung nach erstem Leugnen schließlich zu, insgesamt 18 Keller aufgebrochen zu haben. Beuteziel waren vor allem Fahrräder, aber auch sonstige Dinge, die schnell zu Geld gemacht werden konnten.

Durch weitere Ermittlungen konnte die Kripo sieben Fahrräder sicherstellen, die der Einbrecher bereits verkauft oder zum Verkauf angeboten hatte. Sie stammten teilweise aus aufgebrochenen Kellern, teilweise hatte er sie aber auch in Viersen und Dülken auf offener Straße gestohlen, so die Polizei.

Die Eingangstüren zu den Mehrfamilienhäusern waren nach Angaben des Mannes unverschlossen gewesen. Er habe sie ohne Gewaltanwendung aufdrücken können.

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