Im Mai 2008 hatte Ursula von der Leyen das Haus eröffnet. Am Freitag gab es den Tag „Jung und Alt“.

Kinder des St. Josefkindergartens haben Perlenketten gebunden. Zauberkünstler „Ternelli“ schaut ihnen über die Schultern.
Kinder des St. Josefkindergartens haben Perlenketten gebunden. Zauberkünstler „Ternelli“ schaut ihnen über die Schultern.

Kinder des St. Josefkindergartens haben Perlenketten gebunden. Zauberkünstler „Ternelli“ schaut ihnen über die Schultern.

Siemes

Kinder des St. Josefkindergartens haben Perlenketten gebunden. Zauberkünstler „Ternelli“ schaut ihnen über die Schultern.

Viersen. Im Mehrgenerationenhaus der Caritas an der Josefskirche ist offensichtlich etwas haften geblieben von der Begeisterung der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Sie hatte im Mai des vergangenen Jahres das Haus eröffnet. Denn Begeisterung spürte man auch am Freitag beim ersten Projekttag des Hauses bei Jung und Alt.

Ternelli verzauberte die Kinder im Haus

Michael Dörnbach von der Caritas sieht nach eigenem Bekunden, dass im Mehrgenerationenhaus Viersen die Generationen zueinander gefunden haben - wie von der Politik erhofft. Gut angenommen wurden das Improvisationstheater, das auf spielerische Art und Weise die Generationen zusammenführte - und das auch Peter Babinetz, Geschäftsführer der Caritas im Kreis Viersen, ansprach.

Sozusagen als "Paten-Onkel" war der Beigeordnete der Stadt Viersen, Paul Schrömbges, in das Mehrgenerationenhaus gekommen und fand nicht nur fröhliche Senioren und Erwachsene vor, sondern auch eine Kinderschar, die sich von Zauberkünstler "Ternelli" mit auf eine abenteuerliche Reise nehmen ließ. Die kleine Petra ließ sich schminken und schaute zu, wie anderen Kindern Zöpfe geflochten wurden.

Ob Kinderschutzbund, Miteinander-Füreinander oder Freiwilligen-Zentrale - die Angebote wurden angenommen. Die Malarbeiten der älteren Menschen wurden bestaunt, man informierte sich über Hilfsangebote, die es inzwischen von, für und mit Senioren gibt.

Theaterprojekt mit Realschülern und Senioren

In nur knapp einem Jahr sind die Generationen im Schatten der über 100 Jahre alten Sankt Josefskirche zusammen gewachsen. Das neueste Projekt ist ein Theater, das aus der Zusammenarbeit der Senioren mit der in der Nähe liegenden Realschule an der Josefskirche entstanden ist.

Rund 300 Kinder, Erwachsene und Senioren beteiligten sich an diesem ersten Projekttag. Wirft man einen Blick in das Angebot des Mehrgenerationenhauses, so stellt man rasch fest, dass es vielfältig und interessant ist, aber auch durchaus sehr hilfreich sein kann.

Die Angebotspalette reicht vom Frauenfrühstück über Kurberatung und die "offene Nähsprechstunde" bis hin zu Akkupunktur-Vorträgen.

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