Viersen. Während die Verwaltung prüft, ob die Städtische Galerie im Park auf einen Dritten übertragen werden kann, plant die CDU die Gründung eines Fördervereins. "Wir wollen die Galerie im Park grundsätzlich als öffentlichen Ausstellungsraum erhalten", sagt die kulturpolitische Sprecherin Laura Mavrides.

"Im Prinzip begrüßen wir aber die Überlegung der Verwaltung, die Galerie einem professionellen Galeristen anzuvertrauen", so Mavrides, "denn unbestreitbar ist, dass das Budget für die städtischen Ausstellungen seit Jahren nicht mit der Kostenentwicklung Schritt halten kann." Durch einen Förderverein könnten zum Beispiel ein Rahmenprogramm oder pädagogische Begleitveranstaltungen finanziert werden.

Heimatverein: Übertragung und Förderverein gelingt nicht

"Man kann nicht als Zielsetzung verkünden, wir wollen die Galerie als öffentlichen Ausstellungsraum erhalten und gleichzeitig erklären, dass man im Prinzip die Überlegung der Verwaltung begrüßt, die Galerie einem professionellen Galeristen anzuvertrauen", sagt Albert Pauly, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege.

Allerdings hält er einen Förderverein für eine Städtische Galerie für richtig. Ziel sollte es sein, Alternativen zu erarbeiten, die es unter Senkung der Kosten und Steigerung der Einnahmen ermöglichen sollten, die Galerie möglichst ohne Abstriche an der Qualität zu erhalten.

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