Festhalle: Das neue Mobiliar ist speziell auf die Musiker abgestimmt.

Hermann Gerstein, Günter Thönnessen und Paul Schrömbges (hinten, v.l.n.r.) sowie Tanja Muschwitz, Frank Kindervatter und Bernhard Klöters (vorne, v.l.n.r) freuen sich über die neuen Stühle für die Festhalle.
Hermann Gerstein, Günter Thönnessen und Paul Schrömbges (hinten, v.l.n.r.) sowie Tanja Muschwitz, Frank Kindervatter und Bernhard Klöters (vorne, v.l.n.r) freuen sich über die neuen Stühle für die Festhalle.

Hermann Gerstein, Günter Thönnessen und Paul Schrömbges (hinten, v.l.n.r.) sowie Tanja Muschwitz, Frank Kindervatter und Bernhard Klöters (vorne, v.l.n.r) freuen sich über die neuen Stühle für die Festhalle.

Horst Siemes

Hermann Gerstein, Günter Thönnessen und Paul Schrömbges (hinten, v.l.n.r.) sowie Tanja Muschwitz, Frank Kindervatter und Bernhard Klöters (vorne, v.l.n.r) freuen sich über die neuen Stühle für die Festhalle.

Viersen. Sie sind schwarz, wiegen rund fünf Kilogramm pro Exemplar und wirken schlicht und einfach. Und doch lassen sie die Augen von Kulturdezernent Paul Schrömbges und Kulturreferentin Tanja Muschwitz strahlen.

Seit Montagmorgen besitzt die Viersener Festhalle 80 neue Orchesterstühle, die etwas ganz besonderes sind, wie Muschwitz betont. "Sie sind ergonomisch für Musiker angepasst, schließlich sind sie ein Arbeitswerkzeug. Sie sind leicht nach vorne gekippt, um so den Sitzschwerpunkt, der normalerweise hinten liegt, auf die Stuhlkante zu verlagern", erklärt Muschwitz die Besonderheiten dieser Stühle.

Möglich ist die Neuanschaffung dank dem Förderverein Festhalle Viersen, der die Kosten für die Stühle übernimmt. Immerhin liegt der Preis pro Stuhl bei 98 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. "Wir haben uns in die bauliche Sanierung eingebracht und geben inhaltliche Ergänzungen. Jetzt kamen die längst überfälligen Orchesterstühle an die Reihe", sagt Frank Kindervatter, Vorsitzender des Fördervereins.

Ohne den Verein hätte die Stadt das Projekt nicht stemmen können, gibt Muschwitz zu. Wäre der Förderverein nicht gewesen, so hätten die alten 200 Stühle, die über 30 Jahre alt sind, noch weiterhin benutzt werden müssen.

"Wenngleich wir nach jedem Einsatz immer wieder Stühle aussortiert haben", verrät Muschwitz. Wackelnde Stuhlbeine und zerschlissene Sitzbezüge machten die Stühle nicht nur unschön, sondern auch unsicher. Damit die neuen, speziellen Orchesterstühle lange halten, bleiben sie nur den Musikern, die in der Festhalle gastieren, vorbehalten und werden nicht wie die Vorgängermodelle auch für zusätzliche Bestuhlungen genutzt. Dafür müssen die alten, noch benutzbaren Orchesterstühle herhalten.

Drei Monate warteten Stadt und Förderverein auf die neuen Stühle aus einem süddeutschen Musikerfachhandel. Zusätzlich zu den Stühlen erhielten sechs Basshocker ebenfalls neue Obersitze. Die alten, noch funktionstüchtigen Untergestänge blieben in diesen Fällen erhalten.

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