Die Komikerin aus Dülken gratulierte mit einer Lesung.

Bedankte sich, dass sie in Viersen lesen dürfe, wo sie ihre Kindheit doch in Dülken verbracht habe: Mirja Boes.
Bedankte sich, dass sie in Viersen lesen dürfe, wo sie ihre Kindheit doch in Dülken verbracht habe: Mirja Boes.

Bedankte sich, dass sie in Viersen lesen dürfe, wo sie ihre Kindheit doch in Dülken verbracht habe: Mirja Boes.

Siemes

Bedankte sich, dass sie in Viersen lesen dürfe, wo sie ihre Kindheit doch in Dülken verbracht habe: Mirja Boes.

Viersen. "Starke Frauen" hatten zur sonntäglichen Benefizmatinee in die Generatorenhalle geladen: 30 Jahre Zonta-Club Viersen galt es zu feiern. Zwei Frauen, auf die das Attribut "stark" passt, gestalteten das Programm entscheidend mit: Ulrike Kamps-Paulsen und Mirja Boes.

Erstere sang mit ihrer klaren Alt-Stimme Titel von Schubert, Mozart und Hollaender in der sonnendurchfluteten Generatorenhalle. Komikerin Boes bedankte sich zu Beginn ihrer Lesung mit Augenzwinkern, dass sie überhaupt in Viersen lesen dürfe, da sie doch ihre Kindheit in Dülken verbracht habe.

Mirja Boes, die im vergangenen Jahr den Deutschen Comedy Preis bekommen hat, stellte ihr erstes Buch "Boese Tagebücher - Unaussprechlich peinlich" vor. In gewohnt frecher Manier erzählt das Buch ihre Kindheits- und Jugenderlebnisse als starkes Mädchen.

Im Gespräch mit der WZ berichtete Boes später, sie habe immer schon die Motivation gehabt, auf die Bühne zu gehen. Sie sei kein Klassenclown gewesen, aber als "Energiebündel" habe sie sich ins komische Fach flüchten müssen. Die Verbindung zu Zonta sei in der Familie und Heimat begründet, und ihr Mädchenthema, das sie im Buch verarbeitet hat, passe zur Veranstaltung.

Auf die Frage, wo sie sich in 20 Jahren sehe, überlegte Boes kurz und sagte: "Da, wo die Leute mich gerne haben wollen und wo ich mich wohl fühle." Wann sie wieder nach Viersen komme, wisse sie nicht, aber "immer mal wieder" auf jeden Fall. Red

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