1.200 Jecken sind in die Festhalle gekommen. So viele waren noch nie da, um mitzufeiern.

Volles Haus: Der Frühschoppen des Viersener Festausschusses war ausverkauft.
Volles Haus: Der Frühschoppen des Viersener Festausschusses war ausverkauft.

Volles Haus: Der Frühschoppen des Viersener Festausschusses war ausverkauft.

Siemes

Volles Haus: Der Frühschoppen des Viersener Festausschusses war ausverkauft.

Viersen. Es war die Karnevalsveranstaltung schlechthin der zu Ende gehenden Session: Zum närrischen Frühschoppen des Festausschusses Viersener Karneval kamen viele hundert Narren in die Festhalle.

Mehr als 1.200 Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten eine Super-Narrenrevue, die von Senatspräsident Frank Schiffers flott präsentiert wurde.

Seit 19 Jahren gibt es den Frühschoppen mit Programm, doch die Besucherzahl von über 1.200 Gästen ist bisher noch nicht erreicht worden, so dass das Jahr 2009 als Rekordjahr in die Geschichte der närrischen Frühschoppen eingehen wird.

Die Künstler auf der Bühne - allesamt wahre Kracher - brachten die Stimmung auf den Siedepunkt. Zum Beispiel die Gruppe Sachsenpower aus den neuen Bundesländern: Comedy vom Feinsten mit Musik, die ankam. In der Formation sind Künstler vertreten, die man aus dem Showorchester Ungelenk kennt.

Die Prinzengarde aus Aachen, wo der Karnevalsverein AKV sein 150-jähriges Bestehen feiert, war komplett nach Viersen gekommen und war ein wahrer Augenschmaus auf der großen Festhallenbühne. Die Altstadtfunken aus Monheim, längst eine feste Größe in Viersen, gaben allein aufgrund der Größe - 90 Personen - ein prächtiges Bild ab.

Auch kölsche Töne fehlten beim Frühschoppen nicht. Mal war es die fünfköpfige Band Narrenrock aus der Domstadt, die begeisterte, mal die Gesellschaft "Fünf Müüs". Mit dabei war auch die 40-köpfige Jux-Kapelle aus den Niederlanden.

Fünfeinhalb Stunden Programm auf der Festhallenbühne erforderten auch von Senatspräsident Frank Schiffers als Moderator viel Kondition und Konzentration. Doch er hatte beides. Am Mittwoch geht es weiter mit dem Straßenkarneval in allen Stadtteilen, denn die Rathäuser werden gestürmt.

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