In Viersen wird rund um den Frauentag viel geboten.

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Organisieren Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag: (v.l.) Lutz Hethey, Christel Breitkreuz, Bettina Gläser-Kurth, Walburga Watzlawik und Sylvia Herwagen.

Organisieren Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag: (v.l.) Lutz Hethey, Christel Breitkreuz, Bettina Gläser-Kurth, Walburga Watzlawik und Sylvia Herwagen.

Siemes

Organisieren Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag: (v.l.) Lutz Hethey, Christel Breitkreuz, Bettina Gläser-Kurth, Walburga Watzlawik und Sylvia Herwagen.

Viersen. Der Startschuss für Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag am 8. März fällt in Viersen drei Tage vorher. Traditionell findet am ersten Freitag im Monat März der Weltgebetstag der Frauen statt. Die Gottesdienste, die weltweit in 170 Ländern begangen werden, sind in diesem Jahr von Gedanken, Liedern und Gebeten von Frauen aus Kamerun geprägt. In Viersen können Frauen ab 9 Uhr in St. Peter in Boisheim, ab 17Uhr in St. Remigius in Alt-Viersen und ab 18 in der Dülkener Christuskirche den Gottesdienst besuchen.

"Die Frauen wollen mit Hilfe der Fotos auf ihre Situation aufmerksam machen."

Lutz Hethey von der Hilfsorganisation HelpAge

Ein Höhepunkt der Aktivitäten, zu denen das Frauenforum einlädt, ist sicherlich die Fotoausstellung "Stille Heldinnen - Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids" im Foyer des Stadthauses. 32 Fotografien sollen mit eindrucksvollen Motiven das Leben der Frauen in Afrika vermitteln.

"Es handelt sich dabei um keine Spontanaufnahmen. Vielmehr haben die Frauen dem Fotografen Christoph Gödan Modell gestanden, um mit Hilfe der Fotos auf ihre Situation aufmerksam zu machen", erklärt Lutz Hethey von HelpAge, der Hilfsorganisation, die die Ausstellung konzipiert hat.

Viersens Bürgermeister Günter Thönnessen eröffnet die Fotoausstellung am kommenden Sonntag, 11 Uhr. Bis einschließlich 30. März werden die Bilder zu sehen sein.

Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Viersen-West-Afrika (AWA) steht am 12. März ab 19.30 Uhr in der Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbücherei im Mittelpunkt. Die Vorsitzende Marina Hammes referiert über die verschiedenen Projekte der Organisation.

Ebenfalls in der Bibliothek findet am 19. März, 19.30 Uhr, eine Lesung mit Esther Mujawayo aus Ruanda statt. Sie stellt ihr Buch "Ein Leben mehr" vor, in dem sie die Schicksale der einheimischen Frauen während des Ruanda Krieges beschreibt. "Sie liest zugunsten des Projektes ,Eine Kuh für jede Witwe’", sagt Walburga Watzlawik vom Katholischen Forum.

Nicht zuhören, sondern trommeln ist am 20. März von 10 bis 13Uhr im Pfarrheim St. Peter angesagt: Ein entsprechender Workshop wird für zehn Euro angeboten.

"Was heißt Mission in der heutigen und für die künftige Zeit?" Das ist das Thema von Sandra Lassak am 25. März ab 19.30 Uhr im KBV-Haus an der Rektoratstraße 24. Für diese Veranstaltung sowie den Trommelworkshop sind Anmeldungen bei Christiane Parlings, Frauenseelsorgerin der Region Krefeld-Viersen, nötig. Sie ist zu erreichen unter Tel. 02162/4045362. Alle anderen Veranstaltungen sind anmeldefrei.

Einen weiten Bogen spannen die Veranstalter dann am 26.März ab 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Unter dem Titel "Mensch sieh hin!" geht es einmal mehr um Afrika - von der Fußballweltmeisterschaft bis hin zu den Folgen des Völkermordes im Kongo.

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