Immobilienbörse: Vom Grundstück bis zur Bauweise konnte man sich in der Festhalle beraten lassen.

wza_960x1312_498263.jpeg
Vor allem junge Familien informierten sich auf der Börse.

Vor allem junge Familien informierten sich auf der Börse.

Die großen Neubaugebiete der Stadt wurden in der Festhalle vorgestellt.

Bild 1 von 2

Vor allem junge Familien informierten sich auf der Börse.

Viersen. Wer in Viersen sein eigenes Nest bauen will, der findet geradezu ideale Möglichkeiten. Das hat am Wochenende die fünfte Immobilienbörse bewiesen, zu der einige tausend Besucher kamen. Dabei wurde die Festhalle mit 29 Ausstellern zum Beratungscenter.

"Es ist die Vielfalt der Informationen, die mich hierhin gelockt hat", sagt Oliver Müller aus Grefrath. So werden auf der Börse verschiedene Wohnlagen in Viersen angeboten. Mal ist es die historische Innenstadt von Dülken, mal die Nähe zu den Süchtelner Höhen oder der verkehrsgünstig gelegene Stadtpark Robend.

Auffallend viele junge Familien nutzten die Börse, um sich über Baumöglichkeiten, aber auch staatliche Hilfen zu informierten. In Vorträgen wurde unter anderem auch das Baugenehmigungsverfahren erläutert. Danach standen Experten für Fragen zur Verfügung. Die Banken erläuterten ihre Finanzierungsmöglichkeiten.

Ein breites Spektrum ihrer Möglichkeiten mit Blick auf die Energie boten die Niederrheinwerke auf der Bühne der Festhalle an. Informationen über Baumaterialien oder kreative Raumkonzepte rundeten das Angebot ab.

Immer wieder hörten die Bauwilligen, dass man ihr Haus von einem Bauunternehmen so baut, dass es auch gefördert werde. Großes Interesse bestand an Fertigbauweise, aber auch an sogenannten Niedrigernergiehäusern. Von "preiswerten Grundstücken in reizvoller Lage" sprachen die Berater von der Grundstücksmarketinggesellschaft Viersen. Wer sich genauer über die Baugebiete informieren wollte, konnte das bei einer Rundfahrt tun und "sein" Neubaugebiet direkt vor Ort kennenlernen.

"Die Immobilienbörse hat sich etabliert."

Manfred Kuropka, Stadt Viersen

Doch auch der Altbau wurde bei der Börse nicht vergessen. Die eigenen vier Wände energetisch zu sanieren ist längst ein Thema der Hausbesitzer. Begehrt war bei den Besuchern die Stromsparfibel der Niederrheinwerke.

Ebenso ein derzeit überaus aktuelles Thema für fast alle Aussteller war das seniorengerechte und barrierefreie Bauen. Auch dazu gab es zahlreiche Expertentipps.

Dazu berichtete am Rande Albert Becker von der VAB, dass man sich intensiv mit altengerechten Wohnungen im Rahser beschäftige. 36 sind geplant, aber eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen. Wenn sich das Bauvorhaben an Sankt Notburga für die VAB rechnet, soll noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden.

Weitergeführt werden von der VAB auf der Berliner Höhe die Sanierungsmaßnahmen. Hier wird vor allem die Wärmedämmung verbessert.

Das Fazit von Manfred Kuropka von der Stadt Viersen: "Die Börse hat sich etabliert."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer