Viersen. Ein neuer Höhepunkt für den Viersener Südstadtsommer:  Freitag und Samstag gibt es sozusagen eine doppelte Premiere für die 144 Jahre alte Viersener Volksbühne. Denn zum einen wird je ab 20 Uhr erstmals im Innenhof der alten Goetersfabrik an der Gereonstraße Theater gespielt – wofür sogar ein Bauantrag bei der Stadt Viersen gestellt werden musste. Zum anderen stehen die Schauspieler vor einer ihrer größten Herausforderungen.

Volksbühne hofft auf gutes Wetter

Die zehn Akteure müssen im Stück „Currywurst mit Pommes“, das in einer Imbissbude spielt, in rund hundert Minuten in über 50 verschiedene Rollen schlüpfen. An schlechtes Wetter mag die Regisseurin Barbara Sahl-Viergutz gar nicht denken. Ihre Prophezeiung: „Wir spielen an lauschigen romantischen Sommerabenden.“ In der verlängerten Pause (rund 30 Minuten zwischen dem ersten und zweiten Akt) sind Currywurst und Pommes auch das leibliche Mahl für die Besucher. Dass der „Schlemmertreff“ echt ist, dafür sorgt Edi Tusch junior.

Das Stück ist eine „ Sammlung aus Momentaufnahmen“, so die Regisseurin, die mit ihrem Ensemble seit rund fünf Monaten probt, auch sonn- und feiertags. Karten für das Stück im Vorverkauf (etwa im Rathausmarkt) kosten neun Euro, an der Abendkasse sind es zehn Euro. mb

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