Viersen. Mutmaßliche Taschendiebe sind in der Viersener Innenstadt unterwegs gewesen. Eine Polizeistreife beobachtete am Donnerstag gegen 13 Uhr zwei 16 und 17 Jahre alte Rumäninnen. Sie sprachen Passanten an und hielten ihnen einen Zettel vor – sie erbaten damit Spenden.

Da diese Methode in den vergangenen Tagen mehrfach auch im Kreis Viersen bekannt geworden war und einige der Spendenwilligen dabei bestohlen worden waren, überprüften die Beamten das Duo und nahmen es zur Feststellung der Personalien mit zur Wache.

Passanten war kein Geld gestohlen worden

Derweil befragten Beamte angesprochene Passanten, ob ihnen Geld fehlen würde. Das war aber nicht der Fall. Offenbar hatte die Polizei den Frauen, die wohl aus dem Ruhrgebiet angereist waren, einen Strich durch die Rechnung gemacht, und sie hatten noch kein geeignetes Opfer gefunden. Dass die Einsatzkräfte den richtigen Riecher hatten, belegt laut Polizei die Vita der beiden Frauen: Sie sind bereits einschlägig als Taschendiebe aufgefallen.

In diesem Zusammenhang wiederholt die Polizei einmal mehr ihren Appell: „Seien Sie sehr vorsichtig, wenn Sie auf der Straße angesprochen und um Spenden oder um Geldwechseln gebeten werden. Holen Sie niemals Ihre Geldbörse hervor und achten Sie auf Ihre Wertsachen, die Sie am Körper oder in Taschen bei sich haben.“ Red

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