Der erste Viersener Stoff- und Tuchmarkt in der Fußgängerzone war ein voller Erfolg.

Stoffe in allen Farben und Größen waren beim Tuchmarkt in der Viersener Fußgängerzone zu bewundern.
Stoffe in allen Farben und Größen waren beim Tuchmarkt in der Viersener Fußgängerzone zu bewundern.

Stoffe in allen Farben und Größen waren beim Tuchmarkt in der Viersener Fußgängerzone zu bewundern.

Baum

Stoffe in allen Farben und Größen waren beim Tuchmarkt in der Viersener Fußgängerzone zu bewundern.

Viersen. Die Nähmaschinen laufen noch: Ein voller Erfolg war der erste deutsch-niederländische Stoff- und Tuchmarkt am Samstag in der Viersener Fußgängerzone.

Es herrschte großer Andrang in der Innenstadt, und das Wetter spielte ebenfalls mit und sorgte für eine gelungene Premiere dieses neuen Angebots.

„Ein guter Markt mit besonderen Angeboten und interessierten Kunden.“

Inna Reich, Stoffhändlerin

Der Markt war völlig anders als die bisherigen Märkte in der Fußgängerzone. Er weckte Erinnerungen an die Heimschneiderinnen, die ganz offensichtlich längst noch nicht ausgestorben sind. Erika Schmitz (65), die mit ihrer Tochter aus Grefrath angereist war, machte es deutlich: „Bei uns läuft die Nähmaschine noch.“

Auch Stoffe aus aktuellen Kollektionen wurden angeboten

Davon wusste auch Annelie Lehnen (67) zu berichten. Sie freute sich über das reichhaltige Stoff- und Tuchangebot. Es gab sowohl moderne als auch nostalgische Ware zu bewundern. Außerdem waren Futterstoffe, Schnittmusterfolien oder Gardinenstoffe im Angebot, und es gab auch „Stöffchen“ aus aktuellen Kollektionen.

Tücher waren in unzähligen Farbkombinationen zu sehen

Inna Reich vom „Reich der Stoffe“ aus Alfter bei Bonn sprach von einem „guten Markt mit besonderen Angeboten und interessierten Kunden“. Auch Meijkel Verbeek aus Eindhoven in den Niederlanden fühlte sich in Viersen wohl.

„Nadel & Faden“ nennt sich die Veranstaltung, die erstmals in Viersen durchgeführt wurde. Organisiert wurde sie von der Firma Expo Concept in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

Auf dem Markt wurden Stoffe aller Art vom Ballen angeboten. Neben Stoffen aus dem Bereich der Mode waren auch Möbel-, Deko- und Gardinenstoffe zu sehen. Auch Utensilien zum Basteln gab es.

Ihm gefiel besonders die Atmosphäre des Marktes. Er pries seine „Zelfmakmode“ an und hatte ein fast märchenhaftes Angebot parat. Dazu gehörte auch das gute alte Wachstuch, das noch längst nicht ausgedient hat, wie Verbeek betonte.

Stickereien zum Aufbügeln, Schmuck, Reste aus dem Atelier, Lederwaren oder auch Samt aus längst vergessenen Niedieck-Zeiten gehörten zum Stoffmarktangebot. Heiß begehrt waren Tücher, die in unzähligen Farbkombinationen angeboten wurden.

Das lockte vor allem die modebewussten Damen, die bei den Angeboten fein sortierten. Und manchmal ging es ein bisschen zu wie auf einem Basar. Da wurde gehandelt und gefeilscht, und so manche Kundin ergatterte ihre Stoffe ein wenig günstiger als ursprünglich angeboten.

Dank des guten Wetters profitierten in der Fußgängerzone auch die Gaststätten und Eiscafés von dieser gelungenen Premiere des Stoffmarktes. Ihm dürfte eine Wiederholung gewiss sein.

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