Der Fuso Canter wird für Winterdienst, Grünpflege und Straßenunterhaltung genutzt.

Der Fuso Canter wird für Winterdienst, Grünpflege und Straßenunterhaltung genutzt.
Manfred Jakels mit dem Fahrzeug-Allroundtalent und den verschiedenen Komponenten.

Manfred Jakels mit dem Fahrzeug-Allroundtalent und den verschiedenen Komponenten.

Busch

Manfred Jakels mit dem Fahrzeug-Allroundtalent und den verschiedenen Komponenten.

Viersen. Er sieht immer noch so aus, als wäre er eben erst ausgeliefert worden. Dabei ist er schon seit dem 1. April vergangenen Jahres im Einsatz – und es liegen bereits 6500 Kilometer hinter ihm. Die Rede ist vom Fuso Canter, dem Allrounder der Städtischen Betriebe Viersen. „Vor rund drei Jahren haben wir ein solches Fahrzeug auf einer Messe gesehen und waren begeistert. Nicht zu groß, variabel einsetzbar, was wiederum effizientes Arbeiten bedeutet – der Fuso Canter erschien uns perfekt“, sagt Rainer Kämmer, Fuhrparkleiter der Stadt.

„Wir können besser, schneller und koordinierter arbeiten. Das Fahrzeug ist einfach alternativlos, weil es so wahnsinnig flexibel ist.“

Rainer Kämmer, Fuhrparkleiter

Ohnehin war damals im Investitionsplan der Stadt ein neues, vielseitig einsetzbares Fahrzeug als Ersatz für einen auslaufenden Zwölftonner vorgesehen gewesen. Als der dann kaum noch einsatzfähig war, orderte die Stadt das neue, 150 000 Euro teuere Fahrzeug. Und enttäuscht hat der Fuso Canter bislang nicht.

„Das Besondere an ihm ist die Abrollvorrichtung“, erklärt Kämmer. So gibt es eine Platte, die eine komplette Winterstreuanlage trägt. Das heißt, der Fuso Canto befördert einen Feuchtsalzstreuautomaten auf seiner Ladefläche. Wird dann noch das Räumschild im Frontbereich montiert, ist er perfekt für den Winterdienst ausgerüstet. „Dadurch, dass er mit 2,05 Meter Breite und 6,50 Meter Länge relativ klein ist, können wir ihn auf schmalen Straßen, Parkanlagen und Fußgängerzonen sehr gut einsetzen“, sagt der Fuhrparkleiter.

Und wird die Winterstreuanlage nicht mehr gebraucht, lässt Fahrer Manfred Jakels einfach die komplette Platte abrollen und zieht die stattdessen benötigte Anlage auf die Ladefläche. Das kann zum Beispiel ein Container sein. Bei Grünschnitt kommt noch der Häcksler an die Anhängerkupplung. „Wir müssen kein zweites Fahrzeug hinterherschicken, sondern haben alles vor Ort“, sagt Kämmer.

Nicht minder praktisch ist die ebenfalls einsetzbare Abrollpritsche für die Straßenerhaltung. Diese Pritsche wird ebenerdig abgesetzt. „Mussten unsere Mitarbeiter früher das gesamte, gerade im Bereich Straßenerhaltung schwere Material auf ein Fahrzeug vor Ort runter- und hochhieven, so gehört das der Vergangenheit an. Jetzt kommt der Fuso Canter, setzt die Pritsche samt Arbeitsmaterial ebenerdig ab“, berichtet Kämmer.

Der Fuso Canter ist ein Allradfahrzeug

Bei Bedarf kann der leistungsstarke Lkw auch einen Kompressor ziehen und diesen an die Einsatzorte bringen. Absperrmaterial für Sonderveranstaltungen passt in den Container, den der Fuso Canter vor Ort fährt.

Der Fuso Canter ist ein Allradfahrzeug mit einer hohen Bodenfreiheit, so dass auch unwegsames Gelände für ihn kein Hindernis darstellt. „Er fährt sich sehr gut und ist einfach zu bedienen“, lobt Jakels, der als Stammfahrer für das Spezialfahrzeug eingeteilt ist und Einweisungen erhalten hat.

Werkstattmeister Oliver Schloten hat das Fahrzeug mit dem Kennzeichen „Vie VI 185“ indes noch nicht oft gesehen. Ausfälle gab es bislang noch nicht. „Wir können besser, schneller und koordinierter arbeiten. Das Fahrzeug ist einfach alternativlos, weil es so wahnsinnig flexibel ist“, hebt Kämmer hervor. Der Fuso Canter ist immer im Einsatz – und das auf umweltfreundliche Art und Weise. Das Fahrzeug erfüllt die Euronorm sechs.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer