In Dülken gab es viele Varianten des Gerstensafts. An anderen Orten ging es eher sportlich zu.

sommer
Menschenmassen in der Dülkener Innenstadt: Bei gutem Wetter war die Bierbörse ein Publikumsmagnet.

Menschenmassen in der Dülkener Innenstadt: Bei gutem Wetter war die Bierbörse ein Publikumsmagnet.

Inge Liebscher aus Rheydt beim Radwandertag in Viersen. Sie war mit ihrem Vierbeiner Laffie unterwegs. Wenn es diesem zu anstrengend wurde, konnte er sich im kleinen Hänger ausruhen.

Knappe, Bild 1 von 2

Menschenmassen in der Dülkener Innenstadt: Bei gutem Wetter war die Bierbörse ein Publikumsmagnet.

Viersen. Das Veranstaltungsangebot in Viersen war groß an diesem sonnigen Juli-Wochenende. Ein besonderer Publikumsmagnet war die siebte Auflage der Dülkener Bierbörse von Freitag bis Sonntagabend, verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

Einige tausend Menschen kamen in die Dülkener Altstadt. Der Besuch, so war zu hören, kann eigentlich nur an den tollen Tagen in der „fünften Jahreszeit“ besser sein. Die Altstadt wurde zum größten Viersener Biergarten mit rund 250 verschiedenen Sorten von drei Dutzend Ausschankbetrieben.

Störtebeker-Schiff lag auf der Blauensteinstraße vor Anker

Ein besonderer Hingucker war das „Störtebekerschiff“ als Bierladen auf der Blauensteinstraße. Dazu gab es fetzige Musik von „Franky’s Funky Fanfare“ aus den Niederlanden. Bier aus Polen wurde im Cowboy-Look präsentiert, das Kreuzberger Klosterbier von Mönchen in Kutte. Ein Renner unter Gerstensaft-Freunden seit der ersten Börse: das Haus der 131 Biere. Doch nur der Name macht halt bei 131, denn im Angebot waren tatsächlich über 200 Biere aus 100 Ländern, wie Tamara Theisen vom „Bier-Haus“ erklärte.

Doch es ging auch sportlich zu am Wochenende: Die Leichtathleten in Süchteln feierten im Sportpark Auf den Höhen den 100. Geburtstag einer ganz besonderen Sportveranstaltung: des Bergfests.

In einem eigens dafür aufgestellten Zelt präsentierte Erich Van Vlodrop die Historie der Veranstaltung, die zu den ältesten Sportfesten in Nordrhein-Westfalen zählt. Mit der Bergstaffel und dem Steinstoßen wurden zum 100. Geburtstag zwei traditionelle Wettbewerbe mit ins Programm genommen.

Der Startschuss für die Radler fiel am Sonntagvormittag auf dem Gereonsplatz in der Südstadt. Vorher konnten sich die Teilnehmer die Unterlagen für die verschiedenen Routen am Stand der Stadt Viersen abholen. Es gab verschiedene Stände rund um das Thema Rad.

Doch nicht nur den Rad-Freunden wurde etwas geboten. So stellte etwa der Stadtsportverband seine Arbeit vor. Auch die Feuerwehr informierte. Es konnte getanzt werden. Und ein Stück französischer Lebensart kam dank einer mobilen Boulebahn in die Südstadt.

Fest in Reiterhand war die Schirick. Der Reit- und Fahrverein Dülken-Viersen hatte zum großen Sommerturnier mit verschiedenen Prüfungen (Springen und Dressur) geladen – für viele Aktive ein Muss. 1700 Nennungen erforderten einen hohen logistischen Aufwand.

Statt Land unter gab es diesmal Sonne satt

In diesem Jahr konnten sich die Reiter über den neuen Sandboden auf dem Springplatz freuen. Der liegt dort eigentlich schon ein Jahr – doch beim Turnier 2012 konnte er nicht genutzt werden, da der Platz unter Wasser stand. Ganz anders im diesem Jahr mit Sonne satt.

Über das tolle Wetter konnten sich auch die Menschen freuen, die – statt aufs Pferd – auf ihren Drahtesel stiegen. Anlass war die 22. Auflage des Niederrheinischen Radwandertags in der Region. In Viersen lagen – im Rahmen des Südstadtsommers – Start und Ziel auf dem Gereonsplatz.

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