50 Mal mussten Polizei-Beamte ausrücken. Vereinzelt mussten sie Menschen in die Arrestzelle bringen.

Kreis Viersen. Eine ruhige Silvesternacht – so bilanziert die Kreispolizei. Insgesamt mussten die Beamten 50 Mal ausrücken. Fünf Menschen mussten den Jahreswechsel in einer Zelle im Präsidium verbringen.

Ein 45-jähriger Mann in Nettetal war eigentlich zunächst Opfer einer Körperverletzung geworden. Als die Beamten eintrafen, randalierte er aber und ließ sich nicht beruhigen. Auch ein Platzverweis half nicht, so dass die Polizisten zu Pfefferspray greifen mussten.

Auch in einem Asylbewerberheim in Kempen verlief nicht alles friedlich. Die Feiernden bekamen Streit, ein 30-Jähriger Bewohner des Heims wurde dabei so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus kam und dort bleiben musste. Tatverdächtig sind eine 26-Jährige aus Krefeld und ein 35-jähriger Mann, der in dem Asylbewerberheim wohnt.

Auch die Diebe hielten sich in diesem Jahr zurück. Lediglich in Süchteln schlugen sie am Silvesterabend zu.

In Dülken musste die Feuerwehr in der Neujahrsnacht ausrücken. Gegen 0.45 Uhr brannte das ausgebaute Dachgeschoss eines Reihenhauses am Straelener Weg. Die Hausbewohnerin hatte im Erdgeschoss geschlafen und konnte unverletzt gerettet werden. Die Feuerwehr, die mit einem Aufgebot der Hauptwache und der Löschzüge Dülken und Süchteln im Einsatz war, konnte den Brand zügig löschen, aber nicht verhindern, dass der Dachstuhl des Nachbarhauses in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Der Brandsachverständige wird den beschlagnahmten Brandort heute besichtigen. ahl

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